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Vulkanausbruch in Rosarot

Kita Pfiffikus als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet

Rima, Cassius, Erzieherin Stefanie Müller, Sophia, Anna-Karola und Bürgermeister Marcus Kretschmann beim Vulkan-Experiment.

Als Anna-Karola (fünf Jahre) sorgfältig drei Päckchen Backpulver in den Aluminium-Krater rieseln lässt, fragt Bürgermeister Marcus Kretschmann: „Kommt da jetzt ein Kuchen raus?“ Ein entrüstetes vierstimmiges „Nein!“ ist die einhellige Antwort. Nachdem Sophia (fünf) ein halbes Glas Essig mit ein paar Tropfen Spülmittel versetzt hat, ist allerdings auch der Verwaltungschef überzeugt, dass hier keine süße Leckerei entstehen soll. Schließlich wird das Essig-Spülmittel-Lebensmittelfaben-Gemisch in den Krater gegossen – und zum Jubel der Kinder strömt rosarote „Lava“ aus dem Vulkan.  

Das gelungene Experiment freut auch Erzieherin Stefanie Müller. Sie engagiert sich dafür, das Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – den sogenannten MINT-Fächern – bereits in der Kita zu wecken. Nach einer entsprechenden Fortbildung hat sie eine Forscher-Gruppe eingerichtet und ein Jahr lang die Arbeit der kleinen Forscher dokumentiert. Dafür wurde die Kita Pfiffikus nun als „Haus der kleinen Forscher“ von der gleichnamigen Stiftung ausgezeichnet. Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ setzt sich bundesweit für eine frühe Bildung in den MINT-Bereichen ein, Schirmherrin ist die geschäftsführende Bildungsministerin Anja Karliczek. Das Zertifikat wurde vom lokalen Netzwerk MINT Region Südhessen – IHK Darmstadt ausgestellt.  

Zur Zertifikatsübergabe zeigen Rima (vier Jahre), Cassius (sechs Jahre), Sophia und Anna-Karola aus der insgesamt elfköpfigen Forschergruppe Bürgermeister Kretschmann das Vulkan-Experiment. Der ist begeistert und erklärt: „Ich finde es spannend und total klasse, dass wir nun in Riedstadt ein Haus der kleinen Forscher haben. Wir brauchen Erzieher, die sich so engagieren und die Kinder motivieren.“ Und Leiterin Julia Strese ergänzt: „Wir als Einrichtung sind sehr stolz auf Frau Müller. Das ist ein tolles Angebot für die Kinder.“   Einmal in der Woche trifft sich die Forschergruppe für Experimente unter Anleitung von Stefanie Müller. Doch geforscht werden darf hier an jedem Kita-Tag. Dafür wurde eine eigene Forscherecke eingerichtet mit Büchern und diversen Forscher-Utensilien. Auch ein Mikroskop soll noch angeschafft werden.  „Mir ist es wichtig, dass die Kinder frei probieren können und das ich in den Gruppentreffen aufgreife, was die Kinder gerade beschäftigt“, betont Müller.

Das Foto wurde freundlicherweise von haza-foto zur Verfügung gestellt.