Frauen und Chancengleichheit

Mein Name lautet Jennifer Muth, ich bin nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz (HGIG), sowie nach der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte bestellt.

Die Frauen und Gleichstellungsbeauftragte ist nach der Hessischen Gemeindeordnung für alle Bürger*innen der Stadt Ansprechpartnerin.

Grundlage der Arbeit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten ist der Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes. In diesem Artikel ist definiert:

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Gleichberechtigung bedeutet, dass allen Menschen, unabhängig vom Geschlecht, ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht wird. Alle Menschen sollen die gleichen Möglichkeiten haben, ihr Leben nach ihren Wünschen und Vorstellungen zu gestalten – im Beruf, in der Familie, im Privatleben und in der Gesellschaft. Das Geschlecht darf dabei keine Hürde sein.

Trotz der rechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern sieht die gesellschaftliche Wirklichkeit heute immer noch anders aus. Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten setzen sich im Rahmen ihrer Aufgabenstellung dafür ein, Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts abzubauen und die gleichberechtigte Stellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft zu fördern. Sie informiert über weitergehende spezielle Beratungs-, Hilfs- und Unterstützungsangebote. 

Seit Dezember 2024 bin ich in der zweiten Amtszeit Sprecherin der LAG Hessischer FrauenbürosEine Arbeitsgemeinschaft in der sich Kolleginnen aus ganz Hessen vernetzen, für die Chancengleichheit von Frauen einstehen. 

Kontakt

Jennifer Muth

Raum: 300(3. Stock)

Telefon: 06158 181-119

E-Mail:frauenbeauftragte@riedstadt.de

Frauenspaziergang

Frauenspaziergang jeden letzten Freitag im Monat!

Frauen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Lebensgeschichten begegnen sich. Hier ist Zeit sich kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen, Austausch zu diversen Themen erfahren, verschiedenste Unterstützung bekommen. So manche lustige Geschichte aus der Jugend wurde schon erzählt, aber auch Sorgen und Schwierigkeiten des Alltags werden geteilt. Frauen finden sich, die sich unterstützen. Beim Spaziergang durch die einzigartige Natur des Kühkopfes zur Ruhe zu kommen, einzigartig. Wir laden Sie ein, an diesem Tag mit dabei sind die beiden Schutzfrauen vor Ort. Unterschiedliche Fragen können an die beiden gerichtet werden.

Nächster Treffpunkt: 27.02.2026 um 15 Uhr auf dem Richthofenplatz

Es existiert eine WhatsApp Gruppe - bei Fragen dazu melden sie sich gern :) 

Mütter Telefon

Zuhören, Mut machen, Wege suchen " Ein Gespräch tut gut"

0800 - 33 2111

Zielgruppe sind Mütter und Frauen, die jemanden zum Reden brauchen, da sie mit der aktuelle Situation überfordert sind oder sich in Krise fühlen. Mütter mit Problemen wie Erziehungs-, Beziehungskonflikte, Trennung und  Scheidung, Sorge - und Umgangsrecht, Krankheit, Einsamkeit u.a.

Frauen mit Kindern, insbesondere Alleinerziehende bekommen hier eine Anonyme Telefon-Beratung, täglich zwei Stunden am Abend. Angebot ist kostenlos, startete 2001 als Projekt und ist seit 2020 ein gemeinnütziger Verein "Müttertelefon e.V.". 

50 ehrenamtliche, geschulte Frauen hören zu, ermutigen, suchen gemeinsam mit ihnen Strategien und Wege (keine Rechtsberatung). Nutzen Sie gern dieses Wertschätzende Gespräch!

Einladung zum Frauentreff

Revolutionärin und Humanistin - Louise Michel am Frauentag 2026

Louise Michel vortragen von Suzanne Bohn 

Seit vielen Jahren ist Suzanne Bohn, Tochter einer Französin und eines Deutschen, in der Büchnerstadt Riedstadt gern gesehener Gast zum Weltfrauentag. In kurzweiligen Vorträgen stellt sie bekannte und hierzulande auch nicht so bekannte Französinnen vor. Dieses Mal berichtet sie in der Kooperationsveranstaltung der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und des Kulturbüros der Büchnerstadt Riedstadt am Samstag, 7. März ab 19 Uhr in der Kunstgalerie am Büchnerhaus von dem Leben und der Zeit von Louise Michel.

 Louise Michel wurde bekannt als „Rote Jungfrau“ und Galionsfigur der Kommune von Paris. Sie war einerseits eine radikale Revolutionärin, die sich für eine blutige Revolution aussprach, andererseits eine überzeugte Humanistin, die bis zum Schluss an das Entstehen einer neuen, gerechten und humanen Gesellschaft glaubte. Sie riskierte ihren Tod für ihr Ziel „Kunst für alle, Bildung für alle, Brot für alle“ und war eine großartige Widerstandskämpferin der französischen Geschichte.

Der Eintritt beträgt 10 Euro (inklusive einem Glas Sekt). Der Vorverkauf über reservix.de und die zugehörigen Vorverkaufsstellen ist ab sofort möglich.

Digitale Beratung für älterwerdende Menschen - melden Sie sich gern bei Interesse

fem:start Empowerment für Ihren Beruflichen Erfolg

Beruflich durchstarten mit fem:start
Sie möchten neue Perspektiven entwickeln und Ihre Ziele erfolgreich umsetzen?
Ganz gleich, ob Sie Ihren beruflichen (Wieder-)Einstieg planen oder Sie sich neu orientieren möchten, ob Sie Informationen zu Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten oder zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse suchen oder ob Sie ein ganz anderes Thema beschäftigt … das Projekt fem:start richtet sich an Frauen, die sich bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung eine professionelle Begleitung wünschen.

 

Das Besondere an fem:start: Alle Angebote sind vollkommen kostenfrei und richten sich ganz nach Ihren Bedürfnissen – Sie entscheiden selbst, welche Angebote Sie nutzen möchten und wie lange der Prozess dauern soll. Egal, wo Sie gerade stehen: Wir nehmen uns Zeit für Ihre Anliegen und begleiten Sie Schritt für Schritt auf Ihrem persönlichen Weg.Unser Ansatz – gemeinsam Lösungen entwickeln.

 

Bei fem:start arbeiten wir ressourcen- und lösungsorientiert. Das bedeutet: Wir setzen auf Ihre Stärken und Potenziale und helfen Ihnen, diese optimal zu nutzen. Mit einer wertschätzenden, systemischen Grundhaltung unterstützen wir Sie dabei, Ihre Ziele klar zu definieren und die passenden Wege dorthin zu finden.
Starten Sie jetzt durch – wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam mit Ihnen an Ihrer beruflichen Zukunft zu arbeiten!

Weiter Informationen und Kontakt hier

Gesetzesgrundlagen

4b HGO - Gleichberechtigung von Frau und Mann

Die Verwirklichung des Verfassungsauftrages der Gleichberechtigung von Frau und Mann ist auch eine Aufgabe der Gemeinden. Durch die Einrichtung von Frauenbüros oder vergleichbare Maßnahmen wird sichergestellt, dass die Verwirklichung dieses Auftrages auf der Gemeindeebene erfolgt. Dieser Aufgabenbereich ist von einer Frau wahrzunehmen und in der Regel einem hauptamtlichen Wahlbeamten zuzuordnen.

 

Hessisches Gleichberechtigungsgesetz (HGIG)

Im Hessischen Gleichberechtigungsgesetz (HGIG) ist geregelt, dass die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte die Durchführung des Gesetzes überwacht. Sie ist direkt dem Bürgermeister unterstellt. Ziele des Gesetzes sind die Verwirklichung der Chancengleichheit von Frauen und Männern, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer sowie die Beseitigung bestehender Unterrepräsentanz von Frauen im öffentlichen Dienst. Bis zur Erreichung dieser Ziele werden durch berufliche Förderung auf der Grundlage von Frauenförder- und Gleichstellungsplänen mit verbindlichen Zielvorgaben die Zugangs- und Aufstiegsbedingungen für Frauen sowie die Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer verbessert. Dabei wird den besonderen Belangen behinderter und von Behinderung bedrohter Frauen Rechnung getragen.

Weitere Informationen finden Sie unter https://soziales.hessen.de/familie-soziales/frauen/hessisches-gleichberechtigungsgesetz.


Antidiskriminierungsgesetz (AGG)

Alle Menschen sind gleich wichtig und haben die gleichen Rechte - unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Religion, Weltanschauung, Alter oder sexueller Identität. Eine diskrimierungsfreie Gesellschaft ist lebenswerter und bringt uns allen Vorteile. Näheres dazu entnehmen Sie dem Antidiskrimierungsgesetz (AGG).

Frauenförder- und Gleichstellungsplan der Stadt Riedstadt

Der Frauenförder- und Gleichstellungsplan der Stadt Riedstadt wurde - gegenüber den vorangegangenen Plänen - aufgrund der gesetzlichen Anforderungen des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes in einer wesentlich erweiterten Form vorgelegt. Neben den rein statistischen Auswertungen sind jetzt auch einige inhaltliche Aussagen über die Zielsetzung der Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten konkret und anschaulich erläutert.

Den Frauenförder- und Gleichstellungsplan der Stadt Riedstadt können Sie hier einsehen und herunterladen.