Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

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Verursacher des Gestanks ermittelt

Stadtpolizei gibt ihre Feststellungen an die zuständige Behörde weiter

Gemüse- und Obstabfälle waren nach Auffassung der Stadt Ursache der Geruchsbelästigungen in Wolfskehlen
Gemüse- und Obstabfälle waren nach Auffassung der Stadt Ursache der Geruchsbelästigungen in Wolfskehlen

Seit fast einem Jahr gibt es Beschwerden - insbesondere auch in den „Sozialen Medien“ - über starke Geruchsbelästigungen im Stadtteil Wolfskehlen (wir haben berichtet). Jetzt haben Mitarbeiter der Stadtpolizei ein Ackergrundstück an der Gemarkungsgrenze zu Griesheim ermittelt, auf dem illegalerweise Gemüse- und Obstabfälle gelagert wurden. Von diesem Material – unter anderem auch faulende Ananasse und Wassermelonen - ging „ein bestialischer Gestank“ aus, erläutert Frank Schaffner, stellvertretender Fachbereichsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Deshalb ist sich die Stadt sicher, jetzt endlich den Verursacher für den Gestank gefunden zu haben.  

Das städtische Ordnungsamt hat ihre Erkenntnisse an das für die Überwachung der Landwirtschaft zuständige Landratsamt Darmstadt-Dieburg (Natur-, Gewässer- und Bodenschutz, Ländlicher Raum) weitergereicht und mit entsprechenden Fotos belegt. Zwischenzeitlich hat die Behörde erwirkt, dass die Lagerung beendet und das Material untergepflügt wurde.  

Die Stadt hofft, dass damit die Beschwerden über die Geruchsbelästigungen erledigt sind. Wichtig ist ihr besonders, dass der häufig genannte Schweinemastbetrieb im Außenbereich von Wolfskehlen als Verursacher nicht länger unter falschem Verdacht steht.  

Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass es bis 1. Oktober den Landwirten und Ackerpächtern rechtlich noch erlaubt ist, Gülle auf ihre Felder aufzubringen. „Ein Leben gänzlich ohne „Landluft“ wird in einer Agrarregion wie der unseren also auch in Zukunft nicht möglich sein.“, erklärt Riedstadts Bürgermeister Marcus Kretschmann.