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Heinz Erhardt: „Noch´n Gedicht“

Hommage an den beliebten deutschen Komiker bei der BüchnerBühne am Freitag (8.10.)

„Angesichts meiner nassen Windel wollte ich schon früh (D)dichter werden“  - Karsten Leschke rezitiert Heinz Erhardt
„Angesichts meiner nassen Windel wollte ich schon früh (D)dichter werden“ - Karsten Leschke rezitiert Heinz Erhardt

Nach der langen Zeit des persönlichen Rückzugs und des heruntergefahrenen Kulturangebots bietet die BüchnerBühne mal wieder die Möglichkeit zum herzhaften Lachen: Der Vortragsabend zu Heinz Erhardt „Noch´n Gedicht“ gehörte in „vor-pandemischen Zeiten“ zu den gutbesuchten Programmen der BüchnerBühne. Der Abend mit Rezitationen, szenischen Lesungen und gespielten Sketchen gibt es am Freitag, 8. Oktober ab 19:30 Uhr im Theater in Riedstadt-Leeheim (Kirchstraße 16) zu erleben. Karten sind im Vorverkauf oder an der Abendkasse erhältlich. Die Platzanzahl ist wegen der bestehenden Abstandsregeln begrenzt; für den Einlass gibt die 3-G-Regel (geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet).  

Berühmt ist Heinz Erhardt insbesondere für seine zahlreichen witzigen Gedichte. Seine Darbietungen schlossen Klavierspiel, Intonierung und Tanz, meist im kleinen Format, mit ein, was sein Profil als Alleinunterhalter abrundete. Dabei baut sein Humor in erster Linie auf Wortspiele und verdrehte Redewendungen auf.  

Viele seiner Gedichte kreisen auf subtile Weise um die Themen Vergeblichkeit, Vergänglichkeit und Tod, sodass man sie auch dem Genre des schwarzen Humors zurechnen kann. In dem Gedicht „Ganz zuletzt“ bekannte er sich zu seinen Vorbildern Erich Kästner, Christian Morgenstern und Joachim Ringelnatz.  

Zudem war Heinz Erhardt in den Fünfziger, Sechziger und beginnenden Siebziger Jahren als Schauspieler bekannt. In vielen seiner Filmrollen spielt er eine Art netten, aber etwas verwirrten und schüchternen Familienvater oder Onkel, der gerne Unsinn erzählt. Gleichzeitig versuchte er in seinen Filmen meist, den typischen Deutschen aus der Zeit des Wirtschaftswunders darzustellen.  

Die Aufführung der Büchnerbühne will in ihrer Hommage dem Künstler in all seinen Facetten gerecht zu werden. Mit manchen nachdenklichen oder gar politischen Gedichten sind dabei ein paar Entdeckungen zu machen, die man so von Erhardt nicht erwartet hätte.  

Karten sind über den Ticketshop unter www.buechnerbuehne.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen über Reservix zu bekommen. Die Buchhandlungen Bornhofen in Gernsheim und Faktotum in Wolfskehlen, die Infothek des Landratsamtes in Groß-Gerau sowie „Florales & Handgemachtes“ in Goddelau, Weidstraße 5 F sind weiterhin örtliche Vorverkaufsstellen des Veranstalters. 

Das Foto wurde uns freundlicherweise von Robert Heiler zur Verfügung gestellt.