Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Das Rathaus ist aktuell nur nach telefonischer Vereinbarung geöffnet. Alle Besucher*innen müssen zur Bedeckung von Mund und Nase eine medizinische Maske tragen.

Großes Interesse an Online-Bürgergespräch

Über 50 Personen verfolgen Veranstaltung mit Bürgermeister

Von seinem Schreibtisch aus führte Bürgermeister Marcus Kretschmann das Bürgergespräch.
Von seinem Schreibtisch aus führte Bürgermeister Marcus Kretschmann das Bürgergespräch.

Auf erneut großes Interesse stieß das bereits zweite digitale Bürgergespräch mit Bürgermeister Marcus Kretschmann: In der Spitze über 50 Personen wählten sich am Montagabend mit einfachem Klick auf der Homepage der Büchnerstadt Riedstadt in die Veranstaltung ein und brachten sich auch mit vielfältigen Fragen und Anregungen ein.  

Einige Riedstädter*innen hatten die Möglichkeit genutzt, zuvor Fragen und Anregungen einzureichen, doch auch an dem Abend wurden noch einige aktuelle Themen wie die Schließung der Kitas wegen der Corona-Pandemie behandelt, die der Bürgermeister umfassend beantwortete.  

Ein Bürger, der seine Themen vorab eingereicht hatte, beklagt eine teilweise Überwucherung der Friedrich-Ebert-Straße, sodass sie für Radfahrer nur noch eingeschränkt nutzbar sei. Der Bürgermeister gab ihm Recht: „Wir haben das geprüft und möchten den Bereich abschaben, ähnlich wie dies bereits in Erfelden beim Radweg Richtung Stockstadt gemacht worden ist.“ Das müsse aber noch mit Hessen Mobil, der zuständigen Behörde für die Kreisstraße, abgestimmt werden.  

Eine andere Frage drehte sich um die Zukunft des alten Rathauses in Wolfskehlen und die dortige Ortsmitte. „Es geht nicht nur um das alte Rathaus, sondern auch um die ehemalige Sparkassenfiliale, die mittlerweile im Besitz der Stadt ist und das übrige Areal“, verdeutlichte Bürgermeister Kretschmann. Die Stadt plane daher gerade eine große digitale Bürgerbeteiligung, um auch in Corona-Zeiten mit den Bürger*innen gemeinsam zu überlegen, wie das Rathausareal gestaltet werden könne.  

Die Anregung, ob es eine automatische Lese- und Übermittlungsbestätigung für eingehende E-Mails an die Stadt geben könne, verneinte der Bürgermeister – auch im Hinblick auf die zahlreichen Spam-Mails, die täglich im Rathaus eingehen und auf die dann fatalerweise eine Bestätigung rückgesendet werde. Eine solche Bestätigung habe im Übrigen auch keine rechtliche Bindung.  

Ins Grübeln brachte Kretschmann angesichts vieler anliegender Projekte die Frage nach den drei Top-Projekten der nächsten Zeit. Er entschied sich schließlich für fünf: Die anstehenden Kita-Bauten mit der Kita an der Großsporthalle, die im Sommer bezugsfertig wird und der Kita im alten Rewe-Markt, wo der Baubeginn in diesem Jahr ansteht, der bereits angesprochenen Ortskernentwicklung Wolfskehlen und der digitalen Bürgerbeteiliung zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Leeheim, die ebenfalls in diesem Jahr beginne. Weiteres Top-Thema ist für ihn „Büchner findet statt“, die bereits weit fortgeschrittene Fusionierung von BüchnerBühne und BüchnerHaus mit der damit verbundenen Landesförderung, sowie der Umzug des Bauhofs, der Ende des Jahres abgeschlossen sein wird.  

Weitere Themen betrafen die Friedhöfe, die Digitalisierung und insbesondere den Glasfaserausbau, die Absichtserklärung zum Betreuten Wohnen in Crumstadt, die Sanierung der Kühkopfstraße, Hundekotbeutel und Abfallablagerungen in der Starkenburger Straße sowie die Vermüllung und nächtliche Lärmbelästigungen durch Jugendliche im Bahnhofsbereich Goddelau.  

Eine gute Nachricht hatte Bürgermeister Kretschmann auch noch: Die Anregung, auf dem Spielplatz Am Sandweg/ Ulmenweg in Crumstadt Reifen unter der dortigen Wippe im Sand einzugraben, damit die Kinder beim Wippen nicht so hart aufschlagen, will er vom Bauhof umsetzen lassen.