Geld für ehrenamtliche Hilfe

Kreis unterstützt freiwillige Arbeit mit Geflüchteten

Die Nähmaschinen für das neue Nähcafé müssen bezahlt werden, die Schraubenschlüssel für die Fahrradwerkstatt gibt es nicht umsonst und auch die Dankesfeier für die Ehrenamtlichen kostet Geld – gut, wenn den Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe finanziell unter die Arme gegriffen wird. Dafür hat das Land Hessen 2016 ein Förderprogramm auf den Weg gebracht. Davon profitiert auch der Kreis Groß-Gerau.  

„Im Rahmen der Landesförderung hat der Kreis Groß-Gerau bereits elf Projekte unterstützen können“, berichtet Barbara Weber, die Ehrenamtsbeauftragte des Kreises Groß-Gerau. „30.000 Euro stehen jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe im Jahr zur Verfügung und für 2017 haben wir noch 10.000 Euro zu vergeben“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer. Zusammen mit Barbara Weber ruft er nun Initiativen, Verbände und Institutionen auf, für geplante Vorhaben entsprechende Anträge beim Kreis einzureichen. „Es wäre doch schade, wenn die Zuschüsse nicht abgerufen werden sollten“, sagt Astheimer.  

Da die Förderung 2016 auf eine sehr positive Resonanz gestoßen ist, hat die Hessische Landesregierung das Förderprogramm „Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe“ in den Landkreisen und Kommunen für das Jahr 2017 fortgesetzt. Das Förderprogramm verfolgt das Ziel, alle hessischen Landkreise und kreisfreien Städte beim Aufbau von geeigneten Strukturen, bei entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen, bei der Koordinierung unterschiedlicher Ansätze und Initiativen sowie bei Maßnahmen zur Anerkennung und Verstetigung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe zu unterstützen. Das Programm, so heißt es in der offiziellen Ausschreibung, soll die Lebenssituation von Flüchtlingen verbessern und die Entwicklung und Erprobung unterschiedlicher Wege zur Förderung des Zusammenlebens vor Ort unterstützen.  

Dem Förderprogramm entsprechende Projekte (von Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Anschaffung von Arbeitsmitteln oder dem Aufbau eines Internetportals) können mit bis zu 5.000 Euro gefördert werden, bis das Kontingent in Höhe von 30.000 Euro aufgebraucht ist. Vor allzu großen bürokratischen Hürden muss niemand Angst haben. „Wir unterstützen die Vereine und Verbände natürlich auch bei der Antragstellung“, sagt Barbara Weber.  

Weitere Informationen zu Förderrichtlinien und Antrag gibt es auf der Homepage des Kreises unter Ehrenamt und „Integration von Geflüchteten“ sowie beim Kreis Groß-Gerau, Ehrenamtsbeauftragte Barbara Weber, Telefon 06152 989-794, Mail: ehrenamt(at)kreisgg.de

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