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Entdeckerfreude im Haus der kleinen Füße

Die ersten 21 Kinder ziehen mit pädagogischen Fachkräften in die neue Kita an der Erfelder Großsporthalle

Emma (im Vordergrund) und Ilyana balancieren über Softbausteine.
Mika und Leon beim Turmbau
Ein Tisch im Vodergrund mit Frühstückssnacks, im Hintergund Tisch mit blauen Stühlen
Frühstückssnack im Schlemmertempel
Oliver räumt seine Sachen in den Garderobenschrank, die Mama hilft.
Das Außengelände der Kita ist noch eine Baustelle.

Sie kommen mit Köfferchen, Rucksäcken oder großen Tüten – und riesengroßer Entdeckerfreude. Am Montag, 5. Juli, ziehen 21 Kinder von ihrer vorübergehenden Kita Am Bürgerhaus Wolfskehlen in ihr neues Domizil, das Haus der kleinen Füße an der Großsporthalle Erfelden.  

Die erste Herausforderung wartet bereits im Foyer der neuen Einrichtung. Nele und Mika sind soeben eingetroffen und müssen noch einmal kurz suchen, bis sie ihre Fächer für den Schuhwechsel gefunden haben, die sie sich beim Kennenlern-Besuch in der vergangenen Woche ausgesucht hatten. „Mika, weißt du noch, wo die Garderobe ist?“, fragt Kitaleiterin Katja Schmidt lächelnd und schon düsen die Kinder los ins Innere des großzügig geschnittenen Gebäudes. An der langen Garderobenwand hilft Anja Daly gerade Sohn Oliver (vier Jahre), alle seine Utensilien und Schätze aus der bisherigen Kita in seinem neuen Spind einzuordnen. „Das ist riesig beeindruckend hier, ich bin gespannt, wie es hier anläuft“, erklärt die Mutter.  

Der Außenbereich ist noch Baustelle und im Inneren fehlen noch einige Dinge, aber das schmälert die Einzugsfreude nicht – im Gegenteil. „Oh - ein Bagger!“, ruft freudestrahlend Leon beim Blick durch das bodentiefe Fenster und bestaunt gemeinsam mit Mika, Oliver und der stellvertretenden Kitaleiterin Anne Eberling das knallgelbe Baugerät.  

Der erste Eindruck der neuen Einrichtung ist Helligkeit und Großzügigkeit: breite Fensterfronten und helle Wände sorgen auch an diesem wolkenvergangenen Tag für eine freundliche Atmosphäre und die breiten Flure laden zur Bewegung ein – was auch sofort genutzt wird. Mit kräftigem „Tatütata“ und „WijuWiju“-Rufen erobern Yousuf und Mika ihre neue Kita im Sturm, Ella und Nele galoppieren mit Hüpfpferden hinterher.  

So ist es gedacht, denn die neue Betreuungseinrichtung direkt an der Erfelder Großsporthalle ist eine Kita mit Bewegungsschwerpunkt. Kurz hinter dem Foyer öffnet sich der Flur zu einer Bewegungslandschaft. Hier balancieren mit Begeisterung Emma und Ilyana über Softbausteine, werden Sitzkreisel, Hüpfbälle und Rollbretter getestet.  

In der Küche bereitet Elena Winnikow gerade das Frühstück zu. Birnenschnitze, Gurkenscheibchen und Bananenscheiben stehen neben Wasserkaraffen bereits auf dem Rollwagen bereit, um gleich in den „Schlemmertempel“ gefahren zu werden – so der verheißungsvolle Name für die beiden Essensräume der Kita, von denen erst einmal nur einer genutzt wird. Zwei Schlafräume gibt es in der Kita, sowie Konstruktionsraum, Atelier, ein Raum, der zum „Phantasialand“ für Rollenspiele werden soll und ein bereits eingerichteter „Snoezelraum“, ein Zimmer zur Entspannung, der mit Kuschel- und Leseecke Geborgenheit ausstrahlt.  

Offiziell wird der Betrieb im „Haus der kleinen Füße“ nach der Sommerschließung beginnen, für September, Oktober und November sind jeweils Eingewöhnungen geplant. Damit nicht alle auf einmal neu anfangen, sind jetzt bereits 21 Kinder aus der Übergangseinrichtung am Bürgerhaus mitsamt ihren pädagogischen Fachkräften nach Erfelden gezogen. Sieben Kinder sind nicht mit umgezogen, sondern werden weiter in Wolfskehlen, zukünftig dann in der Kita Kinderinsel betreut, zwei weitere hatten bereits im Vorfeld in Einrichtungen in Goddelau gewechselt.  

Ausgelegt ist das Haus der kleinen Füße für zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen, doch starten wird die Kita zunächst mit nur einer Krippen- und einer Kindergartengruppe, denn die Büchnerstadt ist weiterhin auf der Suche nach qualifizierten pädagogischen Fachkräften. Bürgermeister Marcus Kretschmann freut sich sehr, dass mit dem Haus der kleinen Füße die Bandbreite des vielseitigen Betreuungsangebots in Riedstadt um eine Facette reicher geworden ist. „Wir wollen die Nähe zu den Erfelder Sporteinrichtungen nutzen und die urkindliche Freude an Bewegung fördern“, betont der Bürgermeister.