„Die Nibelungen“ als Opernfarce

„Die Niegelungen – Ein Ring sie alle zu knechten“ am 15. und 16. Februar bei der BüchnerBühne in Riedstadt-Leeheim

Theaterszene aus Niegelungen
Theaterszene aus Niegelungen
Theaterszene aus Niegelungen
Theaterszene aus Niegelungen
Theaterszene aus Niegelungen
Theaterszene aus Niegelungen
Theaterszene aus Niegelungen
Theaterszene aus Niegelungen

Richard Wagners Gesamtkunstwerk „Der Ring der Nibelungen“ wird bei der BüchnerBühne Riedstadt in einer kräftig gestrafften Version durch den Kakao gezogen. Aus dem 16-stündigen Mammutwerk aus Bayreuth formte Christian Suhr eine schmissige Opernfarce mit viel Musik und skurrilen Einfällen. Nach der vom Publikum gefeierten Premiere beim letztjährigen Groß-Gerauer Festival „Volk im Schloss“ kommt das Stück jetzt wieder einmal auf die Bühne im Stammhaus des Theaters in Riedstadt-Leeheim, Kirchstraße 16. Karten für die beiden Aufführungen am Freitag, 15. Februar und Samstag, 16. Februar (jeweils ab 19:30 Uhr) gibt es im Vorverkauf oder – mit zwei Euro Aufschlag – an der Abendkasse. Das Theatercafé als Zuschauertreffpunkt öffnet bereits um 18:30 Uhr.  

„Die Niegelungen – ein Ring sie alle zu knechten“ ist eine wilde Mischung aus der berühmten Wagner-Oper um die mittelalterliche Sage sowie den Fabelwesen aus Tolkiens „Herr der Ringe“. Musikalisch reicht der Bogen vom hohen Lied der Minne bis zu Heavy Metal. Die Göttersage frei nach Richard Wagner handelt von langhaarigen Herrschern auf der Suche nach dem Gold. Dabei bleiben ein Held, ein Drache und ein Goldschatz die bewährten Zutaten für die berühmteste Geschichte des Mittelalters.  

Siegfried, ein edler Recke aus dem niederrheinischen Xanten, ist auf Abenteuertour. Unterwegs kommt er an einer Höhle vorbei, in der ein übellauniger Drache haust. Siegfried erschlägt das Untier und badet in seinem Blut. Frisch gestärkt, knöpft er in derselben Höhle auch noch einem Zwerg den Nibelungenschatz ab. Zu seinem Glück fehlt ihm jetzt nur noch eine Braut.  

Die findet er in Worms am Hof des Königs Gunter. Kriemhild heißt die Glückliche – die sich jedoch mit Gunters Frau Brunhild leider so gar nicht versteht. Ein Wort ergibt das andere – und für Brunhild steht schnell fest, dass Siegfried sterben muss. Hagen, ein Handlanger König Gunters, übernimmt die Drecksarbeit und tötet Siegfried auf einem Jagdausflug im Odenwald. Den Schatz der Nibelungen klaut Hagen gleich auch noch und versenkt ihn irgendwo im Rhein – vermutlich bei Biebesheim.    

Karten für die beiden Aufführungen sind über den Ticketshop unter www.buechnerbuehne.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen über Reservix zu bekommen. Die Buchhandlungen Bornhofen in Gernsheim und Faktotum in Wolfskehlen, die Infothek des Landratsamtes in Groß-Gerau sowie „Florales & Handgemachtes“ in Goddelau, Weidstraße 5 F, sind weiterhin örtliche Vorverkaufsstellen des Veranstalters.    

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von Jochen Melchior zur Verfügung gestellt.