Besserung hoffentlich in Sicht

Stadt will das Problem der Verschmutzung mit Hundekot angehen

Hundekacke, nein danke!
Hundekacke, nein danke!

Eigentlich nehmen nur zwei Themen Spitzenpositionen bei den Beschwerden in der Stadt Riedstadt ein: Verkehrsprobleme und Hundekot. Vor allem die Hinterlassenschaften von Hunden sind seit Jahren ein heißes Diskussionsthema.  

Gemeinsam mit Vertretern aus allen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung hat Bürgermeister Marcus Kretschmann nach Lösungen gesucht. Als Ergebnis aus dieser Arbeitsgruppe wird der Bauhof der Stadt Riedstadt beauftragt, in den nächsten Wochen Abfallkörbe an den Ortsrändern aufzustellen. Dort wo viele ‚Gassigänger‘ in die Feldgemarkung gehen, soll ein Behältnis zur Verfügung stehen, um Kotbeutel aufzunehmen. Um den Bauhof personell nicht stärker zu belasten, werden vorhandene Papierkörbe an stärker frequentierte Plätze umgesetzt. An wenig genutzten Standorten werden die Eimer verschwinden, die dann hoffentlich am neuen Ort von den Hundehaltern genutzt werden. Alle Hundehalter sind nach der gültigen Satzung verpflichtet, beim Ausführen des Hundes  immer eine Plastiktüte zur Aufnahme von Hundekot mitzuführen.  

Nach wie vor zählt die gegenseitige Rücksichtnahme. Hundekot auf Gehwegen, in Grünflächen, auf Spielplätzen oder im Acker ärgert viele. Ein freundliches und verständnisvolles Miteinander ist ein Gewinn für alle. „Riedstadt freut sich auf saubere Kinderschuhe, appetitliche Erdbeeren und leckeres Brotgetreide.“, appelliert Bürgermeister Marcus Kretschmann an die Vernunft der Hundehalter. 

Das Foto stammt von Annette / pixelio.de.