Atempause schließt vorübergehend

Wegen Pandemie nur noch Telefonate mit Beratungsstelle für ältere Menschen Riedstadt möglich

Keine Angebote der Atempause gibt es momentan in den Räumlichkeiten der Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt.
Keine Angebote der Atempause gibt es momentan in den Räumlichkeiten der Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt.

Schweren Herzens hat sich die Leiterin der Beratungsstelle für ältere Menschen Riedstadt, Stefanie Drozdzynski, in Einvernehmen mit dem Vorsitzenden der Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt, Bürgermeister Marcus Kretschmann, entschieden, angesichts der Bedrohungen durch die Corona-Pandemie alle Angebote der Initiative Atempause ruhen zu lassen.  

Das bedeutet, dass bis auf Weiteres die verschiedenen Gruppen der Atempause nicht mehr stattfinden, der häusliche Entlastungsdienst nicht mehr aktiv sein kann und die Beratung vor Ort in den Räumen der Stiftung in Erfelden nicht mehr möglich ist. „Wir werden aber eine telefonische Beratung anbieten“, erklärt Drozdzynski. Sie und Bürgermeister Kretschmann sind sich sehr darüber bewusst, in welch schwierige Situation diese Maßnahme die Menschen mit Demenz und eingeschränkter Alltagskompetenz sowie  insbesondere auch ihre Angehörigen bringt. „Aber wir mussten diesen Schritt zum Schutz unserer Klienten gehen. Sie gehören ja genau zur Risikogruppe und wir müssen alles tun, um eine Ansteckung zu vermeiden und auch unsere Ehrenamtlichen zu schützen“, betont Drozdzynski.  

Aus diesem Grund muss auch die ab dem 27. März geplante Schulung neuer ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer zunächst abgesagt und ein neuer Starttermin gefunden werden.  

Telefonisch ist die Beratungsstelle für ältere Menschen Riedstadt unter der Nummer 06158-2579 zu erreichen. E- Mail: info@beratungsstelle-riedstadt.de.