Angebote für Flüchtlinge stärker vernetzen

Als eine Art „Grundsteinlegung“ bezeichnete Ilona Jahnke vom Freundeskreis Flüchtlinge Riedstadt das Jahresabschlusstreffen ihrer Initiative, das vergangene Woche (14.) in der Pfarrscheune Wolfskehlen stattgefunden hat. Zum ersten Mal nahmen auch ehrenamtliche Flüchtlingshelfer aus Stockstadt, Biebesheim und Gernsheim an der Versammlung teil.  

Bei dem freundschaftlichen Treffen ging es um Informationsaustausch sowie um anstehende Projekte. Aus der Erkenntnis heraus, dass die Sorgen und Nöte in allen Kommunen weitgehend die gleichen sind, will man künftig voneinander profitieren und Angebote für Geflüchtete und Bedürftige noch stärker vernetzen. Konkret wurde beispielsweise die Zusammenlegung der Fahrradwerkstatt Riedstadt/Biebesheim beschlossen. Auch bei der Organisation von Begegnungsmöglichkeiten oder der Hausaufgabenhilfe sieht man Potential für eine Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg.  

Der Riedstädter Bürgermeister Marcus Kretschmann informierte den Helferkreis über die Neuorganisation der Sozialarbeit in Riedstadt, die auf den bereits bestehenden Strukturen aufbauen wird. Neben den beiden bereits tätigen Fachkräften des Diakonischen Werkes läuft derzeit eine Ausschreibung für eine weitere Stelle, die bei der Stadtverwaltung Riedstadt im Sozialbereich angesiedelt sein soll.  

Die gut besuchte Versammlung war von einem starken Zusammenhalt der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer geprägt.  

Interessierte, die ihre Freizeit in die Betreuung von Flüchtlingen einbringen wollen, sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Eine Kontaktaufnahme ist über die städtische Flüchtlingskoordinatorin Andrea Kliegl (Telefon 06158 184-220, E-Mail: koordinationfluechtlinge(at)riedstadt.de) oder die Homepage des Freundeskreises (http://freundeskreis-fluchtlinge-ried.webnode.com/) möglich.