Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

!!BITTE BEACHTEN SIE: Das Rathaus ist aktuell nur nach telefonischer oder Online-TERMIN-Vereinbarung geöffnet!!!
Alle Besucher*innen müssen zur Bedeckung von Mund und Nase eine medizinische Maske tragen.

Inzidenz über 35 noch ohne Folgen

Kreis wartet zunächst Entwicklung der nächsten Tage ab

Bei 37 liegt die Inzidenz, die die Zahl der neu mit dem Coronavirus Infizierten je 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage angibt, an diesem Montag, 16. August, im Kreis Groß-Gerau. Damit ist der Schwellenwert von 35 überschritten, ab dem laut dem hessischen Eskalationskonzept wieder darüber nachgedacht werden muss, ob der Kreis Maßnahmen – die in einer Allgemeinverfügung geregelt würden – anordnet, um die Krankheit einzudämmen.  

Ob dies dann tatsächlich geschieht, dafür gibt es Ermessensspielraum. In der Gesamtabwägung spielt laut Landeskonzept nicht nur die Inzidenz eine Rolle, sondern auch die Reproduktionszahl R, die Quote der Positiv-Testungen, der Impfstatus der Bevölkerung sowie die Hospitalisierungsrate. Landrat Thomas Will sowie Gesundheitsdezernent und Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer waren sich bei einer Besprechung mit den Fachabteilungen im Landratsamt am Montagmittag daher einig, dass sie zunächst ein paar Tage abwarten wollen, wie sich die Lage weiterhin entwickelt.  

„Wenn wir um die 35 herum schwanken, mal zwei Punkte darüber und dann wieder einen darunter liegen, bringt Aktionismus unsererseits nur Verunsicherung in der Bevölkerung“, sagt Landrat Will. In der Tat zeichnete sich am Montag anhand der bis mittags gemeldeten wenigen Fälle bereits ab, dass die Inzidenz am Dienstag wieder unter 35 liegen könnte. Außerdem möchte der Kreis zunächst abwarten, was das Corona-Kabinett am morgigen Dienstag berät und in einer Pressekonferenz mittags verkünden wird.  

In der Besprechung warf die Runde auch einen Blick Richtung Baden-Württemberg. Im Nachbarland ist gerade beschlossen worden, den Inzidenzwert nicht mehr zum Maß aller Dinge zu machen, wenn es um Corona-Schutzmaßnahmen geht. Dort gilt ab sofort „3G“ statt Inzidenz, was mehr Lockerungen für Geimpfte und Genesene bedeutet. Menschen, die nicht zu diesen beiden Gruppen gehören, müssen sich öfter testen lassen, wenn sie Einrichtungen wie Museen, Fitnessstudios, Hotels usw. besuchen wollen.  

Ehe im Kreis Groß-Gerau kleinteilige Maßnahmen ergriffen werden, will man hier nun abwarten, ob es in den kommenden Tagen aktuelle neue Vorgaben von Land und eventuell auch Bund gibt. „Wir haben die Lage im Kreis ständig im Blick und bewerten sie in unseren Konferenzen täglich neu“, betont der Landrat. Daher könne der Kreis Groß-Gerau bei Bedarf immer schnell agieren.

ViSdP:
Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
- Öffentlichkeitsarbeit -
Wilhelm-Seipp-Str. 4
D-64521 Groß-Gerau
Tel. 06152 989-333 oder -275
Fax 06152 989-339
E-Mail:
pressestelle(at)kreisgg.de