Revolutionärin und Humanistin

Suzanne Bohn stellt zum Weltfrauentag Louise Michel vor

Suzanne Bohn lehnt sich gegen ein Stehpult, im Hintergrund sind gerahmte Bilder zu sehen. Das Foto entstand letztes Jahr in der Kunstgalerie am Büchnerhaus.
Suzanne Bohn bei ihrem Vortrag im letzten Jahr.

Seit vielen Jahren ist Suzanne Bohn, Tochter einer Französin und eines Deutschen, in der Büchnerstadt Riedstadt gern gesehener Gast zum Weltfrauentag. In kurzweiligen Vorträgen stellt sie bekannte und hierzulande auch nicht so bekannte Französinnen vor. Dieses Mal berichtet sie in der Kooperationsveranstaltung der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und des Kulturbüros der Büchnerstadt Riedstadt am Samstag, 7. März ab 19 Uhr in der Kunstgalerie am Büchnerhaus von dem Leben und der Zeit von Louise Michel.  

Louise Michel wurde bekannt als „Rote Jungfrau“ und Galionsfigur der Kommune von Paris. Sie war einerseits eine radikale Revolutionärin, die sich für eine blutige Revolution aussprach, andererseits eine überzeugte Humanistin, die bis zum Schluss an das Entstehen einer neuen, gerechten und humanen Gesellschaft glaubte. Sie riskierte ihren Tod für ihr Ziel „Kunst für alle, Bildung für alle, Brot für alle“ und war eine großartige Widerstandskämpferin der französischen Geschichte.  

Karten für 10 Euro und sind über www.reservix.de erhältlich. Lokale Vorverkaufsstellen für diese Veranstaltung sind zudem unter anderem der Empfang des Riedstädter Rathauses und die Buchhandlung Faktotum.