Passend zu Ostern gab es in der Kita Kinderland ein ganz besonderes Projekt mit dem Geflügelzuchtverein (GZV) Goddelau: Unter den staunenden Augen der Kitakinder brachte Michaela Schwäch vom GZV einen Brutkasten mit verschieden großen Eiern vorbei und stellte ihn im Büro der Kita auf.
Gespannt verfolgte die ganze Kita-Familie, wie es mit den Eiern weiterging: Nach drei Tagen entstand im ersten Ei erst ein Loch und schlüpfte dann ein Küken.
Nach und nach folgten die weiteren Küken. So unterschiedlich die Eier, so unterschiedlich die Küken. Da gab es große und kleine, dunkel gefärbte und gelbe. Kein Wunder, hatte Schwäch doch Eier von so unterschiedlichen Rassen wie Bielefelder Kennhühner, Zwerg-Wyandotten und eine japanische Zwerghuhn-Rasse namens Chabo in den Brutkasten gelegt.
Auch Kitaleiterin Yvonne Dickler hatte ihren Spaß an dem munteren Treiben in ihrem Büro. „Den ganzen Morgen piepst es bei mir. Die Küken haben jetzt eine Futterschale und trinken Kamillentee. Wenn es zu kalt oder zu wild wird im Büro verziehen sie sich unter ihre Wärmeplatte und kuscheln sich aneinander. Es ist herrlich!“, gab sie einen Zwischenbericht.
Doch pünktlich zur Osterschließung mussten die Kleinen und Großen der Kita Kinderland Abschied nehmen von den Küken: Am Gründonnerstag holte Schwäch die Piepmatze ab.
Zum Ausgleich wartete am selben Tag noch ein anderer Höhepunkt: Einer schönen Tradition folgend, machten die Kitakinder mitsamt dem pädagogischen Team einen Ausflug zum Gelände des GZV und durften dort auf große Ostereiersuche gehen.




