Für Frieden und Freundschaft

Baumpflanzaktion der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde in Leeheim

Mitglieder der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde sowie Bürgermeister Marcus Kretschmann (6. v.l.) und Karlheinz Hebermehl (5. v.l.) stehen in einem großen Rund auf einer Rasenfläche. In der Mitte ist ein großes Erdloch vorbereitet. Daneben steht die Esche, damit sie eingepflanzt werden kann.
Mitglieder der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde sowie Bürgermeister Marcus Kretschmann (6. v.l.) und Karlheinz Hebermehl (5. v.l.) während der Ansprache von Rafique Khawaja zur Einleitung der Baumpflanzung

Etwa 40 Mitglieder der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde trafen sich mit Bürgermeister Marcus Kretschmann und weiteren Vertretern der Büchnerstadt Riedstadt auf der Wiese südlich des Abenteuer-Spielplatzes „Am Damm“ in Riedstadt-Leeheim, um dort eine Esche zu pflanzen. Die Baumpflanzaktion erfolgte im Rahmen der Initiative „Baumpflanzung – Eine Geste des Friedens und der Freundschaft.“  

Diese Baumpflanzaktionen der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde haben in Riedstadt schon eine lange Tradition und werden seit über zehn Jahren hier durchgeführt. In der Regel schlägt dabei die Stadt die Baumart, den Standort und den Termin vor. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs bereiten alles für die Pflanzung vor. Die Mitglieder der Ahmadiyya Gemeinde vor Ort bereiten dann einen Empfang vor, zu dem Grußworte, eine Vorstellung der Initiative, eine Koranrezitation und die gemeinsame Pflanzung gehören.  

Seitens der Ahmadiyya Gemeinde wurden die Baumpflanzungen in Riedstadt dieses Jahr von Awayes Ahmad Malik, Imam und Theologe der Ahmadiyya Muslim Jamaat vorbereitet; seitens der Stadt kümmerten sich Matthias Harnisch von der Fachgruppe Umwelt sowie der städtische Bauhof um die Organisation und Pflanzung. Finanziert werden die Aktionen aus den Spenden der Mitglieder der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde.  

Rafique Khawaja, der die Baumpflanz-Initiativen seitens der Ahmadiyya-Gemeinde bundesweit betreut, und Bürgermeister Kretschmann wiesen in ihren Ansprachen darauf hin, dass sie sich angesichts der kriegerischen Weltlage wünschen, dass es mehr solche verbindenden Aktionen gäbe, die auf ein friedliches Miteinander und auf eine lebenswerte Zukunft zielten. Aus der Riedstädter Politik war zudem Karlheinz Hebermehl, der Vorsitzende der BfR (Bürger für Riedstadt), anwesend, der sich den Wünschen der beiden Vorredner anschloss.

Alle sprachen die Hoffnung aus, dass die neu gepflanzte Esche gut gedeihen und zu einem kräftigen, Schatten und Sauerstoff spendenden Baum heranwachsen möge. Die Aktion wurde dann mit einem von den Mitgliedern der Ahmadiyya-Gemeinde vorbereiteten gemeinsamen Imbiss mit leckeren Samosas, Kuchen und Kaffee abgerundet.