Wenn bei der Kommunalwahl in Riedstadt am kommenden Sonntag (15. März) abends das so genannte „Trendwahlergebnis“ bekannt ist, geht die Arbeit am Montag erst so richtig los. Denn aufgrund des komplexen Wahlsystems, das neben dem Setzen eines Listenkreuzes auch die Möglichkeit des Kumulierens (Anhäufen von Stimmen auf einen Kandidaten) und Panaschieren (Verteilen auf mehreren Listen) vorsieht, werden am Abend der Hessischen Kommunalwahlen ausschließlich die Stimmzettel ausgewertet, auf denen nur eine Liste angekreuzt wurde. Darauf beruht dann das Trendergebnis.
Ab Montag werden dann im Rathaus fünf Auszählungswahlbezirke mit jeweils zwei Teams tätig, die die Stimmzettel der Kommunalwahl (Gemeindewahl, Kreiswahl) im Einzelnen erfassen und über ein entsprechendes Softwareprogramm auswerten. Deshalb gilt am Montag und am Dienstag (16. und 17. März) der Ausnahmezustand. Je nach Wahlbeteiligung kann die Auszählung des Wahlergebnisses sogar bis Mittwoch (18. März) andauern.
Wir bitten die Riedstädter Bevölkerung um Verständnis, dass an diesen maximal drei Tagen die Ansprechpartner*innen aus der Verwaltung in den allermeisten Fällen nicht erreichbar sein werden. Viele werden mit der Erfassung der kumulierten oder panaschierten Stimmzettel befasst sein.
Das Rathaus darf angesichts der Stimmauszählung nicht geschlossen sein, um Mitbürger*innen die Beobachtung der Tätigkeiten der Auszählungswahlvorstände zu ermöglichen. Für Themen außerhalb der Kommunalwahl wird jedoch an diesen Tagen keine Zeit sein. Bürger können sich mit ihren Anliegen auch per E-Mail an die Stadt wenden (service(at)riedstadt.de).


