Ölheizung raus?

Werkstattgespräch bildet Auftakt für Beratungskampagne des Kreises Groß-Gerau

Ein alter Öltank aus weißem Kunststoff steht in einem Kellerraum.
Insbesondere bei alten Kunststofftanks besteht Handlungsbedarf.

Veraltete Heizöltanks in Hochwasserrisikogebieten stellen ein Risiko dar, dem mit zukunftssicheren und nachhaltigen Alternativen begegnet werden kann. Das Sanierungsmanagement der Büchnerstadt Riedstadt lädt in Kooperation mit dem Kreis Groß-Gerau zum 29. Werkstattgespräch ein. Unter dem Titel „Ölheizung raus? Alternativen zu Heizöltanks im Hochwasserrisikogebiet“ wird am Montag, den 14. September 2026, von 18 bis 19:30 Uhr im Riedstädter Rathaus informiert.  

Besonders bei PE- und Kunststofftanks, die älter als 30 Jahre sind, oder deren Nutzungsdauer abgelaufen ist, besteht Handlungsbedarf. Hierbei spielen auch rechtliche Vorgaben nach §78 c WHG zum Hochwasserschutz eine wichtige Rolle. Referentin Nina Hackel vom Kreis Groß-Gerau zeigt auf, wie Haushalte ihre Risiken reduzieren, das Zuhause sicherer machen und von Förderprogrammen beim Heizungstausch profitieren können. Das Werkstattgespräch wird durch das Land Hessen gefördert.  

Die Informationsveranstaltung bildet zugleich den Auftakt für eine gezielte, durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützte Beratungskampagne des Kreises Groß-Gerau in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Hessen e.V.

Im Beratungszeitraum vom 1. Oktober bis zum 30. November 2026 kann eine individuelle und unabhängige Energieberatung direkt zu Hause in Anspruch genommen werden. Für diese geförderte Vor-Ort-Expertise fällt für die Haushalte ein Eigenanteil von 40 Euro an.  

Termine zur Beratung: Per E-Mail an awsv(at)kreisgg.de oder telefonisch unter 06152 989 567 sowie 06152 989 336. Weitere Details gibt es unter www.klimafreundliches-riedstadt.de/fibel/oeltanks-im-hochwasserrisikogebiet/ .  

Das Foto wurde vom Kreis Groß-Gerau zur Verfügung gestellt.