Im Anschluss an die 39. und letzte Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend, 5. März, wurde es feierlich in der Heinrich-Bonn-Halle: Nach einer kurzen Umbaupause zeichneten Bürgermeister Marcus Kretschmann und Erster Stadtrat Ottmar Eberling im Namen der Büchnerstadt Riedstadt verdiente langjährige Kommunalpolitiker für ihr ehrenamtliches Engagement aus. Nur in einem Fall musste die Urkunde neben dem Bürgermeister von Stadtrat Richard Kraft unterzeichnet werden: Der Erste Stadtrat erhielt für seine über 25jährige Tätigkeit in der Kommunalpolitik von Riedstadt die Ehrenplakette in Gold.
Richtig voll wurde es auf der Bühne bei der Verleihung der Ehrenbriefe: Für mindestens zehn Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in kommunalpolitischen Gremien erhielten die Auszeichnung Bärbel Fischer, Gaston Wolfsturm (beide CDU), Wilfried Büdinger, Samer Chawaf, Gerald Kummer, Reginal Plettrichs und Melanie Stahlecker-Zach (alle SPD), Sebastian Wispel und Carola Friedrich (beide Grüne) sowie Ahmed Naseer (Ausländerbeirat). Eigentlich hätten auch Karl Angelé (FW) und Norman Kalteyer (Linke) Ehrenbriefe verdient, merkte Bürgermeister Kretschmann an, „aber leider haben sie schon Ehrenbriefe.“
Die Ehrenplakette in Bronze für mindestens 15 Jahre kommunalpolitisches Engagement erhielten Guido Funk (CDU), Katja Kamenik (SPD), Ahmad Muzaffar Mahmood (Ausländerbeirat) und Dieter Frey (FFH). Mit der Ehrenplakette in Silber für mindestens 20 Jahre in kommunalpolitischen Gremien wurden Melanie Dörr und Matthias Lachmann (beide CDU) ausgezeichnet.
Die Ehrenplakette in Gold für mindestens 25 Jahre ehrenamtliches Engagement erhielten Heiko Büßer und Michael Fraikin (beide CDU), Ottmar Eberling und Matthias Thurn (beide SPD) sowie Frank Fischer (FW). Zuvor hatte Stadtverordnetenvorsteher Guido Funk zum Abschluss der letzten Stadtverordnetenversammlung vor der Kommunalwahl am 15. März noch einmal zurückgeblickt auf die zurückliegenden fünf Jahre. Es sei keine leichte Wahlperiode gewesen. Die Zeit sei geprägt gewesen von vielfältigen Krisen wie der Pandemie, dem Ukrainekrieg und der folgenden schwierigen Gas- und Energielage sowie der Diskussion um die Straßenbeiträge.
Positiv merkte er an, dass alle 39 Sitzungen des Stadtparlaments im Zeitrahmen geblieben waren und nicht nachgesessen werden musste. Zwei Abgeordnete nahmen an allen 39 Sitzungen teil, weitere sechs fehlten nur einmal. Wechselnde Fraktionszugehörigkeiten und eine wechselnde Zahl an Fraktionslosen habe in den zurückliegenden fünf Jahren das Zählen bei Abstimmungen nicht immer ganz einfach gemacht.
Unter dem Applaus der Abgeordneten dankte der Stadtverordnetenvorsteher dem Parlamentsbüro für die geleistete Arbeit, dem Bauhof für die Herrichtung der jeweiligen Sitzungssäle, den Verwaltungsmitarbeitern für die Erstellung der Vorlagen sowie seinen Stellvertretern.



