Renaturierung von Stromtalwiesen am hessischen Oberrhein

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Oktober 2015: Auf einer knapp 1 Hektar großen Fläche vorm Hahnesand in der Gemarkung Erfelden wurde im Oktober Mahdgut von artenreichen Spenderstromtalwiesen aufgebracht. Die Gesamtfläche der im Rahmen der verschiedenen Stromtalwiesenprojekte neu angelegten bzw. renaturierten Stromtalwiesen beläuft sich damit auf 72 Hektar.

Oktober 2014: Fortsetzung der Renaturierungsmaßnahmen: Eine über 2 Hektar große Fläche östlich des Naturschutzgebietes "Riedwiesen von Wächterstadt" konnte mit hochwertigem Spendermahdgut aus umliegenden alten Stromtalwiesen bestückt werden.

20. Mai - 12. Juni 2014: Vegetationskundliche Erfolgskontrolle auf den Riedstädter Stromtalwiesen: Die Kartierungsarbeiten wurden von der Botanikerin Dr. Dorota Michalska-Hejduk durchgeführt. Die Erfolgskontrolle zeigt, dass die Riedstädter Renaturierungsmaßnahmen sehr erfolgreich waren und die neuen Wiesen äußerst artenreich sind und dabei eine Vielzahl an geschützten und gefährtdeten Arten aufweisen. Eine Zusammenfassung der ersten Ergebnisse findet sich hier.

7. April 2014: Die Fraport AG fördert das Riedstädter Stromtalwiesenprojekt nach 2005 und 2010 bereits zum dritten Mal aus ihrem Umweltfonds. Die neuen Mittel in Höhe von 10.000 Euro dienen zweckgebunden der Erfolgskontrolle auf den neuen Stromtalwiesenflächen in Erfelden und Leeheim und wurden der Stadt vom  Vorstandsvorsitzenden der Fraport AG, Herr Dr. Stefan Schulte, am 7. April 2014 übergeben.

20. Februar 2014: Erscheinungstermin des Fachbuchs „Verwendung von Mahdgut zur Renaturierung von Auengrünland“, das der Leiter des städtischen Stromtalwiesenprojektes Matthias Harnisch zusammen mit den Projektbetreuern der Justus-Liebig-Universität Gießen verfasst hat. Das Buch wird vom renommierten Ulmer Verlag in Stuttgart herausgegeben. In das Buch sind die langjährigen Erfahrungen, die die Autoren mit der Renaturierung von Stromtalwiesen in Riedstadt gemacht haben, eingeflossen. Leseprobe und Bestellmöglichkeit beim Ulmer-Verlag hier.

7. März 2013: Neu: Flyer Stromtalwiesen (Geopark Bergstraße Odenwald / Stadt Riedstadt), hier herunterladen (pdf)

5. März 2013: Bei einem Fachbesuch informierte sich die georgische Umweltministerin Khatuna Gogaladze auch über das Riedstädter Stromtalwiesenprojekt. Weitere Informationen dazu hier

Informationen auf dieser Seite

» Kurzfassung
» Projektvorstellung
» Projektgebiet
» Lebensraum Stromtalwiese
» Fauna der Stromtalwiesen
» Renaturierungsverfahren
» Naturschutz und Landwirtschaft
» Literatur

Wanderweg zu den Stromtal-Auenwiesen

Gemeinsam mit dem Geopark Bergstraße-Odenwald hat die Stadt Riedstadt einen Wanderweg zu den Stromtal-Auenwiesen in Leeheim und Erfelden konzipiert. Dieser Weg wurde im Juni 2008 eingeweiht und steht seitdem der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Auf 9 km Weglänge können die Besucher anhand von 10 Erläuterungstafeln die Besonderheiten dieses Wiesentyps sowie die Maßnahmen zu seinem Schutz kennen lernen. Ausgangspunkt des Wanderweges ist bei Tafel 1 am Parkplatz Rheindeich in Höhe der Telekom-Satellitenüberwachungsstation (Verlängerung der Schusterwörthstraße in Leeheim, Richtung Rhein). Der Rundweg führt von hier aus entlang des Rheindeiches zum Naturschutzgebiet Bruderlöcher und von dort aus weiter über die Naturschutzgebiete Michelried und Riedwiesen von Wächterstadt zurück zum Ausgangspunkt. Sie können eine Übersichtskarte als PDF herunterladen.

Weitere Informationen zum Weg finden Sie auch auf den Seiten des Geoparks Bergstraße-Odenwald.


Ansprechpartner bei der Stadt Riedstadt:

Matthias Harnisch

Projektkoordination "Stromtalwiesen", Grünflächenmanagement

Raum:304 (3. Stock)

Telefon:06158 181-322

Telefax:06158 181-301

E-Mail:

Texte und Fotografien, wo nicht anders gekennzeichnet:
© Matthias Harnisch, Stadt Riedstadt

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