Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt

"Sagen Sie uns, woran es fehlt und wir haben ziemlich sicher eine Lösung."

Über 20 Jahre gibt es die Stiftung nun schon und mit dem immer gleichen Auftrag, das Angebot  an Leistungen bereit zu halten, was für die Bürger von Riedstadt und Umgebung gebraucht wird, um bei Alter, Krankheit und Behinderung möglichst selbständig zu Hause leben zu können. Heutzutage sind deutlich mehr und andere Leistungen  im Angebot, als noch zu Zeiten der Gründung der Stiftung. Das hat eigentlich nur einen Grund: Das Leben ändert sich ständig und die Stiftung auch.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 sollte die Stiftung Soziale Gemeinschaft zunächst allen alten, behinderten und kranken Menschen in Riedstadt ein hohes Maß an Lebensqualität und Selbstbestimmung ermöglichen. Im Lauf der Zeit kamen immer neue Aufgabenfelder hinzu, einfach weil sie gebraucht wurde. Der sozialpolitische Gedanke der damaligen Gemeinde Riedstadt wurde seither mit Leben gefüllt und mit dem weiterentwickelt, wovon  Sie uns in Gesprächen und Beratungen erzählt haben, wo etwas fehlt und was noch gebraucht wird. Aus all dem haben wir das gemacht, was Sie heute als Stiftung erleben und wir bleiben dran, die Stiftung stetig für Sie weiter zu entwickeln.

Nehmen Sie uns beim Wort und Sie werden erleben, wozu wir imstande sind.

Wilhelm-Leuschner-Straße 21
64560 Riedstadt-Erfelden
Telefon: 06158  2579
Telefax: 06158  3735 
Pflegenotruf: 0178 2572579
E-Mail: info(at)stiftung-riedstadt.de  
Homepage: www.stiftung-riedstadt.de

Öffnungszeiten:
Mo. bis Mi. 10:00 -12:00, 14:00 -16:00 Uhr 
Donnerstag 14:00 -18:00 Uhr
Freitag 10:00 -12:00 Uhr

Alter, Behinderung oder Krankheit

sind Phasen im Leben, die es oft schwer machen, zu Hause bleiben zu können, obwohl die Allermeisten das wollen. Manche haben Verwandte oder Freunde, die mal eine Zeit lang aushelfen können, aber auf Dauer geht das meist auch nicht. Dann ist Beratung und Hilfe gefragt, denn erst einmal sollten Sie wissen, welche Möglichkeiten Sie haben, um dann zu entscheiden, was Sie für sich oder für diejenigen wollen, die Unterstützung brauchen. Wir haben mehr zwei Jahrzehnte Erfahrung in diesem Bereich und die stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Sämtliche Angebote und Dienste der Sozialen Stiftung  Riedstadt können von allen Riedstädtern und den Einwohnern der umliegenden Gemeinden  in Anspruch genommen werden.

Beratungs- und Informationszentrum

Das Beratungs- und Informationszentrum der Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt fungiert als zentrale Anlaufstelle und bietet einen erfahrenen und qualifizierten Service. 

Zu den Aufgaben des Beratungs- und Informationszentrum gehören die:

  • kostenlose, unverbindliche und neutrale Information über die vor Ort vorhandenen Hilfsangebote.
  • Klärung der Finanzierung häuslicher Pflege- und Hilfeleistungen und sowie die Unterstützung und Begleitung bei Beantragung einer Pflegestufe
  • individuelle Beratung von Hilfesuchenden und deren Angehörigen - auch Zuhause
  • Abklärung des individuellen Hilfe- und Pflegebedarfes und Entwicklung eines Hilfeplans
  • Umsetzung des Hilfeplans nach Bedarf und Wunsch der Betroffenen
  • Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige
  • vertrauliche psychosoziale Einzel- und Familiengespräche
  • Wohnraumanpassungs- und Hilfsmittelberatung zum barrierefreien Wohnen im Alter

Atempause - Leben mit Demenz in Riedstadt:

Das Projekt Atempause spricht Menschen mit Demenz jeden Alters an. Angebote sind Gruppentreffen in den Räumen der Stiftung, eine spezielle Fördergruppe für junge demenzkranke Menschen sowei ein häuslicher Entlastungsdienst durch unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Ehrenamtliches Engagement in Riedstadt:

Die qualifizierte Arbeit der Mitarbeiterinnen des Beratungs- und Informationszentrum wird durch angeleitete und geschulte ehrenamtliche Helfer im Projekt „Atempause- Leben mit Demenz in Riedstadt“ unterstützt. Bürgerschaftliches Engagement und ein soziales Miteinander werden hierdurch initiiert und  gefördert.

"Dehoam is dehoam" - Betreutes Wohnen daheim:

Dieses  Angebot dient der Vermittlung notwendiger Hilfen und Sicherheit, so dass auch alleinstehende Menschen selbst bei Hilfebedarf in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können und die notwendige Unterstützung erfahren.

Entlastung pflegender Angehöriger:

In den Gesprächsgruppen und Informationsseminaren für Pflegende können wertvolle Tipps für den Alltag gewonnen und Belastungen durch die Pflege besprochen werden. Möglich ist zudem ein persönliches, vertrauliches Gespräch mit den Mitarbeiterinnen des Beratungszentrums.

"Älter werden in Riedstadt" - Informations- und Fortbildungsangebote:

 Regelmäßig stattfindende Seminare zu wichtigen und aktuellen Themen helfen, selbst vorzusorgen und das Leben im Alter selbst zu gestalten.

Beratung zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht:

Das Verfassen einer Patientenverfügung, einer Betreuungs- oder Vorsorgevollmacht wirft Fragen auf, zu denen eine Beratung erforderlich wird. Bei einem persönlichen Beratungsgespräch erhalten Sie die entsprechenden grundlegenden Informationen.

Die Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt ist eine eigenständige und gemeinnützige Einrichtung.
Unser Spendenkonto:
Kreissparkasse Groß-Gerau
IBAN: DE58 5085 2553 0007 0828 29

Service- und Pflegeleistungen

Wir hören zu, wollen verstehen und haben für Sie Zeit. Uns ist wichtig, was wirklich gebraucht wird, deshalb sind auch unsere ersten Gespräche oft so ausführlich. Wir kommen zu Ihnen nach Hause, wenn Sie das möchten, und machen uns ein Bild von Ihrem Umfeld, in dem Sie leben. So können wir mit unserer nun schon über 20jährigen Erfahrung Rat und Hilfe in dem Maß geben, wie Sie es wirklich brauchen und haben wollen.

Wir arbeiten eng und vertrauensvoll mit allen Trägern sozialer Dienste, den Beratungsstellen, Kranken- und Pflegekassen, den niedergelassenen Ärzten und sonstigen Leitungserbringern zusammen, um das für Sie Beste an Versorgung zu organisieren.

Sie sagen, was sie wollen und was Sie auf keinen Fall möchten und danach richten wir uns. Sie bestimmen was geschieht. Hierfür stellen wir unsere Fachlichkeit und unsere Erfahrung in Ihren Dienst, damit Sie wissen, welche Möglichkeiten Sie haben. Die Entscheidung treffen am Ende Sie selbst. Wir betrachten und als „Schuhanzieher“ und wenn Sie die „Schuhe“ angezogen haben, dann können Sie auch „laufen“.

Was Sie von uns bekommen können, sind

  • Beratung zu allen Pflegethemen
  • Pflegeleistungen
  • Hauswirtschaftliche Dienste
  • Leistungen des Mobilen sozialen Hilfsdienstes
  • (Begleit-, Fahr- und Einkaufsdienste)
  • Essen auf Rädern- mobiler Mahlzeitendienst
  • Notmütterdienst, wenn ein Elternteil erkrankt ist
  • und vieles mehr........

Kooperationspartner

Um die vielfältigen Herausforderungen bewältigen zu können, die an uns gestellt werden, haben wir für die Dinge, die wir nicht selbst tun können, Leistungserbringer gesucht und gefunden, mit denen wir zusammen sehr gut arbeiten können. Das ist z. B.

  • die Deutsche Senior GmbH für den Hausnotruf
  • die SPP Homecare- GmbH-für  Pflegehilfsmittel - Versorgung
  • Tausend Helfende Hände – Bürger helfen Bürgern
  • Notdienst für Mütter und Väter e.V. –für Kinderbetreuung
  • Hospizgruppe Riedstadt – für die Begleitung Schwerstkranker
  • und viele andere

Engagement für die Soziale Gemeinschaft in Riedstadt

"Die Stadt Riedstadt hat sich in den letzten drei Jahren sehr intensiv mit der Lebenssituation und dem Lebensgefühl alter Menschen und ihrer pflegenden Angehörigen auseinandergesetzt. Das Ergebnis einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit zum Thema "Älterwerden in Riedstadt" hat uns in der Einschätzung bestätigt, im kommenden Jahrzehnt eine gewaltige Reformaufgabe bewältigen zu müssen, die z.B. auch die derzeitige Ausgabenpolitik der Gemeinde erfaßt.

In Riedstadt soll den Alten und pflegebedürftigen Menschen ein menschenwürdiges Leben in ihrer vertrauten Umgebung möglich sein.

Nachdem wir die Ergebnisse dieser Arbeit in breit angelegten öffentlichen Diskussionen und Einbeziehung aller Vereine, Organisationen, Ämtern, Krankenkassen, Ärzten etc., bestätigt sahen, galt es, die organisatorischen, personellen und finanziellen Konsequenzen aus unseren Erkenntnissen und Zielsetzungen zu ziehen. Im engen Kontakt mit dem Hessischen Sozialministerium kamen wir zu der Auffassung als Träger all der anstehenden Aufgaben eine "Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt" einzurichten, die wir mit diesem Faltblatt einer breiten Öffentlichkeit vorstellen wollen.

Wir versuchen in Riedstadt, einen für ländliche Bereiche unseres Landes eher noch ungewohnten Weg zu gehen. Wir brauchen dabei das finanzielle und humane Engagement aller Bürger Riedstadts. Machen wir uns die Tatsache bewusst, daß wir alle potentielle Alte sind. ... "

Zitat Wolfgang Stork, ehem. Sozialdezernet der Stadt Riedstadt, 1990

Hintergründe der Enstehung der Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt

Was kann ich tun, wenn plötzlich Hilfe im Alltag nötig ist? Wie kann ich mich auf das Älterwerden vorbereiten? Wer wird in Zukunft die Pflege kranker und behinderter Menschen übernehmen, wenn die Familienangehörigen immer seltener in Frage kommen? Was kann ich tun, wenn ich selbst krank werde und mein Kind muss versorgt werden? Wer hilft mir, wenn ich Leistungen von der Kranken- oder Pflegekasse nicht bekomme? Wer unterstützt mich bei Antragstellungen an die unterschiedlichsten Stellen?

Die Gemeinde Riedstadt hatte in den ausgehenden achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts einen beachtlichen sozialpolitischen Weitblick bewiesen, denn um einen Großteil dieser Fragen zu beantworten, wurde seinerzeit eine Untersuchung bei dem Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) in Frankfurt/M. in Auftrag gegeben. Es wurde ermittelt, welche Angebote und Dienste im Sozial- und Gesundheitswesen bereits vorhanden waren und welche fehlen oder noch ausgebaut werden müssten, um dem künftigen Bedarf gerecht werden zu können.

Für die Umsetzung dieser Ergebnisse wurde die Kommission "Älter werden in Riedstadt" gebildet, in der engagierte Frauen und Männer aus unserer Stadt mitgearbeitet haben.

Diese Kommission erarbeitete Vorschläge zur Verbesserung der Situation alter sowie chronisch-kranker Menschen und beschäftigte sich darüber hinaus auch mit Problemen, die sich im Zusammenhang mit dem Älterwerden in unserer Stadt stellen.

Als Lösung dieser Herausforderungen wurde die "Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt" als künftiger Trägerin von Angeboten und Diensten für diesen Personenkreis von der damaligen Gemeinde Riedstadt gegründet.

Ziel der Stiftung war und ist die Verbesserung der Lebenssituation alter, kranker und behinderter Menschen. Zu den Leistungen aus den Anfangstagen der Stiftung sind im Laufe der Zeit viele andere hinzugekommen. Pflegende Angehörige sind heute deutlich mehr im Vordergrund, als früher, denn sie leisten heute noch einen großen Teil der Pflegearbeit oft neben einer Berufstätigkeit her. Deshalb müssen sie gestärkt und an manchen Stellen auch entlastet werden. Zukünftig wird sich vorhersehbar in diesem Bereich auch einiges ändern und es wird Aufgabe der Stiftung sein, dann eine passende Lösung parat zu haben.

Durch die Ergänzungen im Bereich der Familienhilfe, Essen auf Rädern sowie des Mobilen Sozialen Dienstes bietet die Stiftung ein umfassendes Unterstützungsangebot, das passgenau auf Menschen jeder Lebenslage und Altersgruppe zugeschnitten werden kann.

„Sagen Sie uns, woran es fehlt und wir haben ziemlich sicher eine Lösung.“