Leeheim
Leeheim ist seinem Namen nach eine fränkische Gründung. Eine großzügige Schenkung eines Dodo in Leeheim an das Kloster Lorsch war Gegenstand der ältesten Urkunden von 766. Danach ist Leeheim eine der frühest genannten Siedlungen im ganzen Ried.
Im Jahre 1024 wurde der Salier Konrad II. von den Fürsten des Deutschen Reiches, in der heutigen Gemarkung Leeheim, bei dem früheren Dorfe Camba, zum Deutschen König gewählt. Herrscher waren die Wolfskehler, später die Katzenelenbogener. Der Dreißigjährige Krieg wütete in dem Dorf, das um 1530 reformiert worden war, fürchterlich. Von 113 Häusern blieben nur 30 übrig.
Stetes Wachstum verzeichnete die Gemeinde in jüngeren Jahren. Aus dem Bauerndorf wurde eine Arbeiterwohngemeinde, die sich sehen lassen kann. Sport und Freizeiteinrichtungen kennzeichnen die fortschrittliche Entwicklung. Heute sind vor allem das Leeheimer Freizeitgelände Riedsee und die Golfanlage auf dem Gelände des Hofgutes Hayna über Riedstadt hinaus bekannte und beliebte Einrichtungen.
© 1998 - 2010 Stadt Riedstadt

