„Neurosige Zeiten“ mit den Sandbachmimen

Theateraufführung mit der Pfungstädter Schauspielgruppe am 8. April in der Christoph-Bär-Halle

Die Sandbachmimen Pfungstadt freuen sich auf Ihren Auftritt in Goddelau
Die Sandbachmimen Pfungstadt freuen sich auf Ihren Auftritt in Goddelau

Nach dem turbulenten Stück „Ein Hof voller Narren“ im vergangenen Jahr spielen die „Sandbachmimen“ aus Pfungstadt in diesem Jahr wieder ein Stück von Winnie Abel. Die irre Komödie „Neurosige Zeiten“ verspricht einmal mehr einen turbulenten Theaterabend. Auf Einladung des städtischen Kulturbüros kommt die Schauspieltruppe am Samstag, 8. April 2017 ab 20:00 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr) in die Christoph-Bär-Halle nach Riedstadt-Goddelau (Pestalozzistraße 4). Karten zum Preis von zehn Euro sind im Vorverkauf am Empfang des Rathauses in Goddelau (Rathausplatz 1) erhältlich.  

Wie empfängt man Besuch in einer Irrenanstalt, ohne dass der Besuch merkt, dass er in einer Irrenanstalt ist? Vor dieser Herausforderung steht Agnes Adolon (Celine Meise), Tochter einer reichen Hoteldynastie. Denn ihre Mutter (Renate Fischer) meldet spontan Besuch an - nur dass diese davon ausgeht, Agnes residiere in einer Villa und nicht in der Klapse. Kurzerhand sollen die Mitbewohner aus Agnes skurriler Psychiatrie-Wohngruppe nun versuchen, wie ganz normale Menschen zu wirken.  

Das wahnwitzige Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf: Der zwangsneurotische Hans (Mirco Miraglia) muss den langjährigen Lebenspartner mimen, die wahnhafte Marianne (Sabine Glock) wird als Haushälterin ausgegeben und der menschenscheue Willi (Reiner Maurer) soll den ganz normalen Hausmeister spielen - ein Vorhaben, das nach hinten losgehen muss. Doch als dann auch noch immer mehr ungebetener Besuch (Peter Draudt, Timo Klenner und Renate Geiger) in der Wohngruppe auftaucht, Agnes Mutter die Psychiaterin (Jeanette Nickel) in Gewahrsam nimmt und dann sogar selbst in der Zwangsjacke landet, läuft das verrückte Verwechslungsspiel völlig aus dem Ruder.  

Unglaublich sympathisch-spleenige Figuren sorgen dafür, dass der Zuschauer sich immer wieder fragt: Wer ist hier eigentlich verrückt? Und was heißt überhaupt normal?