Büchners „Woyzeck“ als Theatersolo

Dramaklassiker steht am 21. April wieder auf dem Spielplan der Riedstädter Büchnerbühne

Christian Suhr in der Rolle als Woyzeck
Christian Suhr in der Rolle als Woyzeck

„Woyzeck“ gehört zu den meistgespielten Dramen des deutschsprachigen Theaters und war auch die erste Inszenierung der Büchnerbühne Riedstadt vor mittlerweile neun Jahren. Die moderne Fassung von und mit Theaterleiter Christian Suhr ist in der Regel einmal monatlich auf dem Spielplan des Theaters in Riedstadt (Kirchstraße 16, Riedstadt-Leeheim) zu finden. Die nächste Vorstellung ist für Freitag, 21. April um 19:30 Uhr vorgesehen. Karten gibt es im Vorverkauf oder an der Abendkasse. Das Theatercafé öffnet für die Zuschauer bereits um 18:30 Uhr.  

Die „Fassung des Theaterleiters Christian Suhr als Ein-Personen-Stück beginnt inhaltlich dort, wo Büchners Text endet: „Woyzeck“ ist Soldat und Barbier, der unter seinem Leben leidet. Von seinem Hauptmann gedemütigt, von einem Doktor für ein wissenschaftliches Experiment missbraucht, geht er immer mehr „vor die Hunde“. Jede Peinigung erträgt er für Geld, das er Marie bringt, die ein Kind mit ihm hat. Woyzeck ist eifersüchtig auf den Tambourmajor, mit dem Marie ihn betrogen hat. Er beginnt Stimmen zu hören. Verstört und einsam ersticht Woyzeck seine geliebte Marie, und mit Marie tötet er am Ende sich selbst.  

Eintrittskarten sind im Vorverkauf über den Online-Ticketshop der Homepage (www.buechnerbuehne.de) oder direkt im Theater (dienstags und freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr) erhältlich. Die verschiedenen Vorverkaufsstellen sind ebenfalls auf der Theater-Homepage nachzulesen.