„Zuhause bleiben im Alter“

Veranstaltungsreihe der Beratungsstelle für ältere Menschen zu „Älterwerden in Riedstadt“ startet am 19. April

Wer hilft im Älterwerden, bei Unterstützungsbedarf und veränderten Wohnbedürfnissen? Unter diesem Titel findet am Donnerstag, 19. April von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr der erste Abend einer vierteiligen Veranstaltungsreihe „Älterwerden in Riedstadt - informiert und gut beraten“ statt.  

Die Beratungsstelle für ältere Menschen in Riedstadt unter dem Dach der Stiftung Soziale Gemeinschaft ist zentrale Anlauf- und neutrale Beratungsstelle für alle Riedstädter, die Fragen in Bezug auf Unterstützungsmöglichkeiten bei Krankheit und im Älterwerden haben.  

An vier Abenden wird die Leiterin der Beratungsstelle, Stefanie Drozdzynski,  interessierte Bürger umfassend zu den Themen der Vorsorge, Patientenverfügung, Pflege im Allgemeinen und  Demenzerkrankungen im Besonderen informieren. Wie wichtig den älteren Menschen das Leben Zuhause ist, wie groß der Wunsch nach Selbstbestimmung, das weiß Stefanie Drozdzynski aus den täglichen Beratungen.  

Gleichzeitig weiß sie, dass umfangreiche Unterstützungsmöglichkeiten in unserer Stadt und dem Kreis Groß- Gerau vorhanden sind - „man muss sie nur kennen“. Sich mit den Fragen des eigenen Älterwerdens zu beschäftigen und sich vorzubereiten, ist zudem schon vor dem Eintritt einer tatsächlichen Hilfsbedürftigkeit wichtig, damit man im Ernstfall nicht bei „null“ anzufangen braucht.  

Die Veranstaltungsreihe findet im Saal der Stiftung Soziale Gemeinschaft in der Wilhelm-Leuschner-Straße 21 in Erfelden statt. Eine Anmeldung ist erwünscht, die Teilnahme ist kostenfrei.  

Bei Fragen und Beratungsbedarf stehen die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle für ältere Menschen in Riedstadt gern zur Seite. Kontakt erfolgt entweder direkt im Haus der Stiftung, telefonisch über die Rufnummer 06158 2579 oder per E- Mail an info(at)beratungsstelle-riedstadt.de.

Bei dem Folgetermin der kleinen Veranstaltungsreihe geht es am Donnerstag, 3. Mai (18:00 Uhr bis 20:30 Uhr) unter dem Titel „Damit mein Wille zählt“ um die Vorsorge durch Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vollmacht.   Am Donnerstag 24. Mai (18:00 Uhr bis 20:30 Uhr) stehen die Leistungen der Pflegeversicherung im Vordergrund („Vom Antrag bis zur Leistung: Wie unterstützt die Pflegeversicherung?“). Zum Abschluss am Donnerstag, 14. Juni (18:00 Uhr bis 20:30 Uhr) geht es unter dem Titel „Demenz verstehen, Demenz akzeptieren“ um die spezielle Krankheit, damit verbundene Hilfsangebote und den Umgang mit Betroffenen.