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Wunsch: Tempo 30 für die gesamte Straße

Anwohner Andreas Liebmann übergibt Unterschriftenliste an Bürgermeister Marcus Kretschmann

Anwohner Andreas Liebmann übergab Bürgermeister Marcus Kretschmann eine Unterschriftenliste für die Einführung von Tempo 30 (von links)

Ein großes Tempo-30-Schild mit dem Hinweis „Für alle“ und den Stichworten „mehr Sicherheit“, „weniger Lärm“, „weniger Gebäude- und Straßenschäden“, „mehr Lebensqualität, ist neben weiteren Plakaten mit Schaubildern auf der Stellwand im Hof des Anwesens von Andreas Liebmann in der Wilhelm-Leuschner-Straße abgebildet. Es prangt auch auf der Unterschriftenmappe, die Liebmann bei einem Ortstermin in Anwesenheit einiger Nachbarn Bürgermeister Marcus Kretschmann überreichte.  

Der Erfelder setzt sich dafür ein, dass auch im hinteren Teil der Wilhelm-Leuschner-Straße Richtung Ortsausgang Leeheim Tempo 30 eingeführt wird und hat zu diesem Zweck bei seinen Nachbarn genau 50 Unterschriften gesammelt. Tempo 30 gilt jetzt schon im Bereich Stiftung Soziale Gemeinschaft, der Vitos Wohnstätte und der Kita Sonnenschein, nach der evangelischen Kirche gilt wieder Tempo 50.  

Liebmann und seine Nachbarn sehen eine Gefährdung insbesondere von Kindern auf ihrem Schul- und Kindergartenweg, weil Fahrzeuge auf der viel befahrenen und durch Parkflächen verengten Straße oft auf den Bürgersteig ausweichen würden und dies meist, ohne die Geschwindigkeit zu verringern. Auch Radfahrer seien durch überholende Fahrzeuge besonders in Gefahr. Durch die vielen Lkws und Traktoren seien die Lärmbelastungen und Erschütterungen besonders hoch.  

Bürgermeister Kretschmann hatte für das Anliegen der Anwohner*innen großes Verständnis, sagte aber auch: „Als Straßenverkehrsbehörde kann der Bürgermeister nicht einfach das Tempo reduzieren, für das innerorts grundsätzlich 50 Stundenkilometern gilt, sondern ist an strenge Richtlinien gebunden. Eine Reduzierung muss fachlich gut begründet sein.“ So sei die Herabsetzung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 im mittleren Streckenabschnitt der Wilhelm-Leuschner-Straße nur möglich gewesen, weil der Ein- und Ausgang des Kindergartens direkt an der Straße liege und mit der Stiftung sowie der Vitos Wohnstätte zwei weitere sensible Bereiche an der Straße liegen. All dies gelte für den Teil der Straße Richtung Ortsausgang nicht.  

Eine kleine Chance sah der Bürgermeister allenfalls in der Kurve am Ortsausgang sowie den schmalen Bürgersteigen und die durch Parkflächen verengten Fahrbahn. Er versprach den Anliegern, die Situation prüfen zu lassen und ihnen in jedem Fall eine Antwort zukommen zu lassen.