Woyzeck als grafische Inszenierung

Ausstellung zeigt Originale zu Andreas Weikenroths Woyzeck-Comic

Ein Mann in Uniform, gezeichnet von Andreas Eikenroth
Büchners Woyzeck als Comic. Zeichnung: Andreas Eikenroth

Im letzten November hatte Andreas Eickenroth in der Kunstgalerie am Büchnerhaus seine vielbeachtete Comic-Adaption von Georg Büchners Dramenfragment „Woyzeck“ vorgestellt. Nun zeigt der Gießener Bühnentechniker und Comicautor in einer Ausstellung vom 19. Januar bis zum 8. März in Büchners Geburtsort Vorarbeiten, Reinzeichnungen und kolorierte Blätter zu dem von der Kritik einmütig gelobten Band. Die Vernissage ist am Sonntag, 19. Januar um 15:00 Uhr bei freiem Eintritt in der Kunstgalerie am Büchnerhaus, Weidstraße 9 in Riedstadt-Goddelau.  

Eikenroths „Woyzeck“ ist aufgebaut wie ein Bühnenbild, durch das sich die Figuren von links oben bis rechts unten bewegen. „Eine grafische Inszenierung“ nennt der Comicautor seine ganz eigene Interpretation des Dramas, das zu den meistgespielten Theaterstücken der deutschen Literatur zählt.

Andreas Eikenroth kommt aus Gießen, hat dort in den 1990er Jahren das Comicgratismagazin „The Kainsmal“ mitgegründet und war später mit Sarah Burrini, Ans de Bruin und Frank „Spong“ Plein ein Teil des Zeichnerkollektivs „Pony X Press.“ Er schreibt und zeichnet für den Gießener Anzeiger, die Comixene, das FRIZZ Magazin und The Heritage Post.