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Wohlfühlstall für Schweine

Bürgermeister Kretschmann besucht Bauer Bonn

Rathausmitarbeiter Felix Tomalla, Horst und Michael Bonn sowie Bürgermeister Marcus Kretschmann (v.l.) im zukünftigen Stall.
Rathausmitarbeiter Felix Tomalla, Horst und Michael Bonn sowie Bürgermeister Marcus Kretschmann (v.l.) im zukünftigen Stall.

Dem neuen landwirtschaftlichen Betrieb von Horst Bonn und Sohn Michael stattete Bürgermeister Marcus Kretschmann einen Besuch ab. Mit Interesse schaute er sich nicht nur die beiden neuen Wohnhäuser und die Maschinenhalle inklusive Futterlager an, sondern vor allem auch den künftigen Stall für Mastschweine.  

Nachdem die Familie Bonn seit Generationen im Ortskern von Wolfskehlen eine Landwirtschaft mit Milchkühen und Mastschweinen betrieben hatte, zieht sie nun aus wirtschaftlichen Erwägungen hinaus aus den Ort auf ein Gelände südöstlich von Wolfskehlen. Espenhof 1 lautet die künftige Anschrift. Im April dieses Jahres war der Baubeginn, Ende des Jahres soll er fertiggestellt sein.  

Horst Bonn führte zunächst durch die zwei Wohnhäuser und zeigte die eigenen Wasseraufbereitungsanlagen, da der Hof nicht am allgemeinen Wassernetz angeschlossen ist. Die Wasserversorgung erfolgt auf eigenen Brunnen auf dem Hof. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Halle wird von der Stadtwerke Groß-Gerau Versorgungs GmbH (GGV) betrieben.  

Der noch leerstehende Stall für Mastschweine ist als Wohlfühlstall konzipiert, inklusive einer Fußbodenkühlung im Sommer und –heizung im Winter. Außerdem gibt es direkte Futter- und Wasserleitungen zu den einzelnen Boxen.   Der Stall besteht aus acht Abteilen, die wiederum in je sechs Boxen unterteilt sind. In jeder Box werden 24 Schweine leben, sodass die Vollbesetzung des Stalls bei 1.152 Tieren liegt. Durch eine moderne Entlüftungsanlage des Stalls soll eine unangenehme Geruchsentwicklung nahezu vollständig verhindert werden.  

Bürgermeister Kretschmann war beeindruckt von der Initiativbereitschaft der Landwirtsfamilie. „Ich finde es schön, dass nicht ein weiterer Hof zumacht, sondern die Familie Bonn nach vorne schaut und neue Ideen entwickelt, die ein Weiterbestehen möglich machen“, erklärte er.