Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder

Die Stadt dankt allen Spendern von Präsenten bei der Wunschbaum-Aktion

Organisatorin Cornelia Nold, Initiator Walter Hirsch als Nikolaus und Bürgermeister Marcus Kretschmann vor der Geschenkausgabe
Organisatorin Cornelia Nold, Initiator Walter Hirsch als Nikolaus und Bürgermeister Marcus Kretschmann vor der Geschenkausgabe
Eine beeindruckende Anzahl von Weihnachtspäckchen wartet auf Abnehmer
Eine beeindruckende Anzahl von Weihnachtspäckchen wartet auf Abnehmer

Am Donnerstag vor den Weihnachtsfeiertagen (21.12.) waren zum Abschluss der diesjährigen Wunschbaumaktion (wir haben berichtet) alle bedürftigen 159 Kinder und deren Eltern ins Rathaus eingeladen, um die Geschenke der anonymen Spender entgegenzunehmen.   Der Initiator der Spendenaktion, Walter Hirsch aus Wolfskehlen, kam im Nikolauskostüm in den großen Sitzungssaal und half bei der Ausgabe. Für manche kleinen Gäste ein zusätzlicher Grund zum Staunen. Im Saal hatte Cornelia Nold vom Sekretariat des Bürgermeisters bereits gemeinsam mit einem Team von weiteren Helferinnen die hübsch verpackten Weihnachtspräsente sortiert und anhand ihrer Ausgabeliste vorbereitet.  

Die städtische Aktion fand bereits zum zweiten Mal statt und traf auf enormes Interesse bei der Bürgerschaft. Im Jahr 2016 waren es noch 56 Wunschzettel von Kindern, die über den Weihnachtsbaum im Rathausfoyer an Spenderinnen und Spender vergeben wurden. In diesem Jahr stieg die Zahl der Wünsche und Unterstützer auf 159 Personen.  

Die Aufgabe der Stadt beschränkt sich auf die logistische Abwicklung: Bedürftige Familien werden über die Riedstädter Tafel oder über die vorhandenen Kontaktdaten zum Riedstädter Stadtpass angeschrieben und zum Mitmachen eingeladen. Damit jeder Wunschzettel auch seinen Geschenkpaten findet, braucht es dann vor allem viele Riedstädter mit Herz. Innerhalb von fünf Tage war der Wunschbaum auch in diesem Jahr leergeräumt. Manche Gewerbetreibendenden unterstützten die Aktion und nahmen gleich mehrere Wunschzettel ab.  

Die Stadt ist froh über die enorme Beteiligung und dankt allen anonymen Spenderinnen und Spendern für die Großzügigkeit. Was gibt es schöneres, als möglichst vielen Kindern zum Weihnachtsfest eine Freude zu machen?