Tipps zur richtigen Kellerlüftung

Warum im Sommer Vorsicht geboten ist!

Kellerfenster sollte man im Sommer besonders im Blick haben
Kellerfenster sollte man im Sommer besonders im Blick haben

Im Sommer werden Decken, Wände oder Böden im Keller viel schneller feucht, da deren Besitzer bei hohen Außentemperaturen von über 30° Celsius den Keller gut durchlüften. Die Ursache: Der Keller ist kalt, die beim Lüften hereinkommende Außenluft im Sommer aber warm und feucht. Diese warmfeuchte Luft kühlt sich an den Kellerwänden und sonstigen Bauteilen ab, und der in der Luft enthaltene Wasserdampf kondensiert. Optimal wird der Keller im Sommer nur in kühlen Nächten oder an kühleren Tagen gelüftet.  

Die wenigsten wissen, dass gerade viel Lüften im Sommer Ursache für feuchte Stellen im Keller ist. Diese bilden sich weil kältere Luft weniger Wasserdampf enthalten kann als Warme. Daher kommt es zum Tauwasserniederschlag an allen kalten Bauteilen. Dieses Kondenswasser bildet dann feuchte Flecke im Putz. Dieses Problem gibt es auch bei alten Häusern mit Natursteinmauern oder kalten Steinböden.  

Um ein besseres Gefühl für die Temperaturverhältnisse zu bekommen, kann man im Sommer die Temperatur der Kellerbauteile mit einem kleinen Laserthermometer messen. Bei kühlen Bauteilen unter 12° Celsius in den Monaten Mai bis September sollten die Kellerfenster besser geschlossen bleiben.  

Die Stadt Riedstadt bietet zusammen mit der Verbraucherzentrale Hessen eine individuelle, kompetente und anbieterunabhängige Beratung im Riedstädter Rathaus an. Themen können Möglichkeiten der Energieeinsparung wie z. B. Heiztechnik, Wärmeschutz in Alt- und Neubauten, Warmwasserbereitung, der Einsatz regenerativer Energien und Fördermöglichkeiten sein. Anmeldungen zur Einzelberatung nimmt die Fachgruppe Umwelt (Hans-Jürgen Unger, Tel. 06158 181-320 oder per E-Mail energieberatung(at)riedstadt.de). gerne entgegen.

Das Foto stammt von der Verbraucherzentrale Hessen.