„Super Schnitt“

Stadt freut sich über Spende eines neuen Rasenmäher-Traktors vom Förderverein Freibad Goddelau

Bäderbetriebsleiter Uwe Tresch sitzt auf dem neuen Rasenmäher-Traktor auf der Wiese vor dem Schwimmbecken. Neben ihm stehen links Bürgermeister Marcus Kretschmann und rechts Cornelia Nold.
Fördervereinsvorsitzende Cornelia Nold übergab Bürgermeister Marcus Kretschmann den neuen Rasenmäher-Traktor. Über die Spende freut sich insbesondere Bäderbetriebsleiter Uwe Tresch (sitzend).

Einen funkelnagelneuen Rasenmäher-Traktor für das Freibad Goddelau im Wert von rund 4.000 Euro übergab jetzt die Vorsitzende des Fördervereins Freibad Goddelau, Cornelia Nold, an Bürgermeister Marcus Kretschmann.  

Eine Spende, über die sich insbesondere der städtische Bäderbetriebsleiter Uwe Tresch freut. „Der alte Mäher war schon sehr in die Jahre gekommen und reparaturanfällig“, erzählt er. Nach dem ersten Probenmähen noch am Tag der Übergabe ist Tresch restlos begeistert. „Er hat einen super Schnitt. Das Gras wird so fein geschnitten, dass es liegen bleiben kann und der Rasen gleich gemulcht ist. Und weil er ein Frontmäher ist, kommt er hervorragend um die Bäume rum“, freut sich der Bäderbetriebsleiter. „Vor allem sparen wir mit dem neuen Traktor erheblich Zeit“, so Tresch.  

Zurzeit wird in dem Freibad in der Weidstraße die komplette Technik erneuert, von der Filteranlage, der Verrohrung und den Pumpen bis zur Mess- und Regeltechnik. Finanziert wird die Sanierungsmaßnahme über Bundesmittel des Kommunalinvestitionsprogramms (KIP) in Höhe von rund 335 250 Euro.  

Die überalterten Rohrwasserpumpen werden durch moderne Blockpumpen nach Energieeffizienzklasse IE 5 ersetzt und die alte Filteranlage durch ein anderes System ausgetauscht, bei dem nun auch von außen beobachtet werden kann, was sich im Filter so tut, erläutert der Bäderchef.  „Wir haben ein komplett neues Filtermaterial mit viel Aktivkohle. Dadurch erreichen wir einen deutlich höheren Hygienestandard und erzielen damit eine noch bessere Einbindung unseres nichtgiftigen Wasser-Desinfektionsmittel Baxero.“ Die alte Filteranlage sei zum Teil undicht gewesen, weil sich etwa die Klappen nicht mehr richtig geschlossen haben. „Durch die neue Filteranlage sparen wir ein Fünftel an Trinkwasser“, betont Tresch.  

In den nächsten zwei, drei Jahren sollen weitere Maßnahmen folgen, für die gerade eine Förderung durch das Land Hessen geprüft wird. Hier geht es um die Errichtung einer Absorber-Anlage zur Erwärmung des Wassers durch Solartechnik, eine Photovoltaik-Anlage zur Stromgewinnung sowie eine Enteisung für die Verwendung von Brunnenwasser. Die Voraussetzungen dafür werden bereits bei der jetzigen Sanierung geschaffen, indem alle Anschlüsse bereits eingebaut werden.  

„Alle diese Maßnahmen haben das Ziel, so ressourcenschonend und kostensparend wie möglich zu arbeiten. Wenn wir alles so umsetzen können ist das Bad für die nächsten 30 Jahre optimal aufgestellt“, erklärt der Bäderbetriebsleiter.  

Die jetzt laufenden Arbeiten an der Technik sollen bis zum 15. Juni abgeschlossen sein, falls trotz Corona-Pandemie alle Einbauteile rechtzeitig geliefert werden können. An dem Tag sollte in dem Schwimmbad die Badesaison beginnen. Doch ob und wann das Schwimmbad öffnen kann, ist derzeit überhaupt noch nicht abzusehen.