Stammhaus der Büchners

Enkelinnen Fritz Büchners schenken Büchnerhaus zwei Gemälde

Zwei Frauen mit einem Gemälde
Friedgard Wyporek (links) und Myriam Kaumeier mit einem Aquarell ihres Großvaters Fritz Büchner, das das Stammhaus der Büchners zeigt

Zum Abschluss der Präsentation von Bildern ihres Großvaters Fritz Büchner (1880 – 1965) in der Kunstgalerie am Büchnerhaus haben die Enkelinnen Friedgard Wyporek und Myriam Kaumeier dem Büchnerhaus ein Aquarell und eine Altrheinszene in Öl geschenkt.  

Das Aquarell zeigt das Stammhaus der Familie Büchner in Neustadt im Odenwald, heute ein Stadtteil von Breuberg, wo im 17. Jahrhundert ein Vorfahre der Büchners als Bader tätig war. Eine aktuelle Fotografie, die Museumsleiter Peter Brunner kürzlich machen konnte, zeigt das Haus in seinem heutigen Zustand – gut gepflegt und kaum verändert. Beide Bilder werden in die Dauerausstellung im Geburtshaus Georg Büchners aufgenommen. Bis auf weiteres liegt im Büchnerhaus noch eine Mappe mit Aquarellen des Künstlers zum Verkauf aus, die während der Öffnungszeiten des Büchnerhauses (Donnerstag bis Sonntag, 14:00 bis 18:00 Uhr) durchgesehen werden können.  

Fritz Büchner wurde am 1. April 1880 in Pfungstadt geboren und war der zweite Sohn von Ernst Büchner und seiner Frau Mathilde. Sein Großvater war der Pfungstädter Chemiefabrikant Wilhelm Büchner, ein Bruder des Dichters Georg Büchner.