Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

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Spende für Lernkreis

Stiftung „Hoffnung für Kinder“ niederschwelliges Lernangebot für Flüchtlingskinder

Bürgermeister Marcus Kretschmann, Elke Muhly und Matthias Martiné (von li) vor dem Riedstädter Rathaus.
Bürgermeister Marcus Kretschmann, Elke Muhly und Matthias Martiné (von li) vor dem Riedstädter Rathaus.

Das Jugendbüro der Stadt Riedstadt arbeitet seit 1994 erfolgreich mit dem Verein Auszeit zusammen. Mit den Sportmobilen und Aktionen in der Martin- Niemöller-Schule werden viele Jugendliche erreicht, die nicht die Angebote von Kirchen, Vereinen und Verbänden oder der Kommune in Anspruch nehmen oder darüber hinaus ein zusätzliches Angebot benötigen.  

Nun will das städtische Sozial- und Integrationsbüro in Zusammenarbeit mit dem Verein Auszeit und dem Jugendbüro der Stadt einen Interkulturellen Lernkreis in Riedstadt starten. Kinder aus Flüchtlingsfamilien erhalten ein niederschwelliges Lern- und Unterstützungsangebot.  

Der Lernstoff aus der Schule wird aufgegriffen und nachbereitet. Das Angebot richtet sich an zwölf bis 18 Kinder im Grundschulalter (drei Gruppen mit je sechs Kindern) aus Leeheim, Crumstadt und Erfelden. Eine pädagogische Leitung und drei pädagogisch Mitarbeitende betreuen die Kinder zunächst für 22 Wochen (ohne Ferienzeiten und Feiertage) in drei Lernstunden pro Woche.  

Die Stiftung „Hoffnung für Kinder“ der Volksbank Darmstadt – Südhessen unterstützt dieses Projekt mit 5 000 Euro. Vorstandsmitglied Matthias Martiné kam zur symbolischen Spendenübergabe ins Riedstädter Rathaus zu Bürgermeister Marcus Kretschmann und Elke Muhly vom Sozial- und Integrationsbüro der Stadt. Durch die Corona-Pandemie konnte das Projekt für Flüchtlingskinder noch nicht starten, doch wird es nun umso wichtiger, erläuterte Muhly. „Durch die Schulschließungen ist die Lernsituation für Kinder mit Migrationshintergrund noch schwieriger geworden. Hier können wir sehr sinnvoll unterstützen“, sagte sie.  

Auch Bürgermeister Kretschmann befand: „Ein so niederschwelliges Angebot ist durch die Corona-Krise noch wichtiger geworden.“ Das sah auch die Stiftung so, betonte Martiné. Die 1996 gegründete Stiftung „Hoffnung für Kinder“ arbeite schließlich nach dem Motto „wir machen Kinder ein bisschen glücklicher“, so das Vorstandsmitglied.