Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Das Rathaus ist derzeit nur nach telefonischer Vereinbarung geöffnet. Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Schwimmvergnügen für Hunde

Nach Ende der Badesaison dürfen am 19. September Vierbeiner ins Freibad Goddelau/ positive Saisonbilanz

Ein schwimmender Hund, fotografiert unter Wasser.
Auch im letzten Jahr konnten sich die Vierbeiner im Freibad Goddelau austoben.

Die Corona-Pandemie macht es etwas komplizierter, aber nicht unmöglich: Nach dem Ende der Badesaison können wasserbegeisterte Hunde wieder nach Herzenslust im Freibad Goddelau planschen. Am Samstag, 19. September findet zum bereits vierten Mal das beliebte Hundeschwimmen statt.  

Um die Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, wird es zwei Zeiträume geben, in denen jeweils maximal 110 angemeldete Gäste mit ihren Hunden anwesend sein dürfen. Einen ersten von 9:00 bis 11:00 Uhr und einen zweiten von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Dazwischen wird das Bad gereinigt und desinfiziert. Die Anmeldungen müssen online erfolgen, analog zu dem bereits bekannten und bewährten Verfahren: Auf der Homepage der Büchnerstadt geht es direkt auf der Startseite zur Online-Anmeldung. Nach Ende der Badesaison am Sonntag, 13. September, wird die Anmeldung für das Hundeschwimmen ab Montag, 14. September, freigeschaltet.  

Die Coronaregeln und der Hygieneplan des Bades müssen auch an diesem Tag von allen Zweibeinern zwingend eingehalten werden. Bäderleiter Uwe Tresch weist darauf hin, dass bei großem Andrang auch an den Becken eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Anders als in den letzten Jahren sind Verkaufsstände auf dem Schwimmbadgelände unter den besonderen Bedingungen nicht möglich, lediglich der Kiosk wird geöffnet sein. An den Eintrittspreisen hat sich nichts geändert. Sie betragen weiterhin 50 Cent pro Pfote, beziehungsweise Fuß.  

Eine positive Bilanz zieht Bäderleiter Tresch gegen Ende dieser außergewöhnlichen Badesaison. Nach anfänglichen Buchungsproblemen sei das Anmeldeverfahren sehr gut angenommen worden. Viele Buchungen wurden auch unkompliziert im Bad per Telefon angenommen und eingetragen, weil gerade die ältere Generation entweder nicht mit der passenden Technologie ausgestattet war, oder sie nicht richtig bedienen konnte.  

Insbesondere der Familien- und der Abendschwimmerslot waren hoch frequentiert und an heißen Tagen immer ausgebucht. „Bemerkenswert war das Verständnis vieler Badegäste für den vorgegebenen Hygieneplan und die damit verbundenen AHA-Regeln. Die maximale Besucherzahl auf 110 Besucher zu begrenzen, weil mehr nicht zur gleichen Zeit ins Wasser durften, hat sich als positiv erwiesen“, so Tresch.  

„Überraschend war, dass wir viel mehr Gäste von außerhalb hatten, da sie nach ihrer Aussage mit dem Konzept an ihrem Wohnort entweder nicht klargekommen sind, oder nicht einverstanden waren. Objektiv haben sich die wenigen Gäste bei uns sicherer gefühlt bei der Umsetzung des Hygieneplans und der AHA-Regeln. Hier wurde auch häufig ein Lob für uns ausgesprochen“, erklärt Tresch.   Einziger Wermutstropfen: Leider hatten Freibadgäste nicht immer storniert, beziehungsweise waren einfach nicht gekommen. „Dadurch haben sie anderen den Platz weggenommen“, bedauert Tresch.  

Anfang September hatte das Freibad bisher 8 100 Badegäste. Tresch hofft, bis zum Ende der Badesaison am 13. September noch die 9 000er Marke knacken zu können. Bis dahin war das Bad ab dem 6. Juli 70 Tage geöffnet. In den Jahren zuvor waren es 115 Tage gewesen.