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Rücksicht macht Wege breit

Landwirte bringen in Goddelau und Wolfskehlen Markierungen auf Wirtschaftswegen an

Die Ortslandwirte Sebastian Schaffner (ganz links) und Jürgen Höhl (ganz rechts) haben die erste Wegmarkierung angebracht. Darüber freuen sich auch Bürgermeister Marcus Kretschmann und Gerry Assmann (5. und 6. von links)

Sie alle haben schön viel Platz auf dem Feldweg: Links ist ein mit weißer Farbe aufgesprühter Radfahrer auf dem Asphalt zu sehen, rechts ein Spaziergänger mit Hund - und in der Mitte fährt ein Traktor. „Rücksicht macht Wege breit“ lautet der ebenfalls mit Hilfe einer Schablone aufgebrachte Slogan über dem Ensemble.  

Bürgermeister Marcus Kretschmann und Gerry Assmann von der Fachgruppe Umwelt sind mit dabei, als Sebastian Schaffner, Ortslandwirt von Wolfskehlen, und sein Goddelauer Kollege Jürgen Höhl mit Sprühdose und Schablone die erste Markierung an der Maschinenhalle in Wolfskehlen anbringen. Drei Stunden lang sind Landwirte und Jagdpächter unterwegs, um an ausgewählten Punkten die „Rücksicht macht Wege breit“-Markierungen auf Feldwegen in Goddelau und Wolfskehlen anzubringen.  

Mit der Aktion möchten die Landwirte dafür sensibilisieren, dass die als Wirtschaftswege angelegten Feldwege wichtiger Bestandteil ihres Arbeitsplatzes sind, die sie benötigen, um mit Traktoren und Maschinen auf ihre Felder zu gelangen. Zugleich haben sie Verständnis dafür, dass Freizeitsuchende ebenfalls die Wege nutzen möchten, doch fehlt ihnen oft der Platz, um Spaziergänger*innen oder Joggenden auszuweichen. „Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Verständnis kommt man weiter“, findet auch Bürgermeister Kretschmann.  

Zurück gehen die Markierungen auf einen von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossenen Antrag der CDU-Fraktion, sich an der Aktion „Rücksicht macht Wege breit“ des Regionalbauernverbandes Starkenburg zu beteiligen. Von der Büchnerstadt Riedstadt koordinierte Gerry Assmann die Aktion mit den Landwirten in Wolfskehlen und Goddelau. Diese machen sich an diesem Samstagnachmittag jeweils in drei Gruppen für die beiden Stadtteile auf den Weg: Der Voraustrupp reinigt im ersten Schritt an den entsprechenden Stellen die Wirtschaftswege, die zweite Gruppe bringt mit Schablone und Sprühflasche die Markierungen an und die Nachhut sorgt dafür, dass niemand über die frisch angebrachten Markierungen fährt, bis sie trocken sind. Nach getaner Arbeit lassen die Landwirte und Jagdpächter mit einem gemeinsamen Grillen den Tag ausklingen.