Querungshilfe in Leeheimer Hauptstraße

Neuralgischer Punkt am Ortseingang kann endlich bald entschärft werden

Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer soll eine Querungshilfe am Ortseingang Leeheim bringen
Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer soll eine Querungshilfe am Ortseingang Leeheim bringen

Als „vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“ bezeichnet Bauamtsleiter Hans Domes eine Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Straßenbaulastträger Hessen Mobil und der Stadt Riedstadt, die in diesen Tagen im Rathaus als Entwurf eingegangen ist. Der Stadt soll damit die Erlaubnis erteilt werden, auf der Landesstraße L 3096 an der Leeheimer Ortseinfahrt aus Richtung Wolfskehlen eine Querungshilfe zu errichten.  

Damit kommt nach langjährigen Diskussionen endlich ein Thema voran, das insbesondere im Riedstädter Stadtteil Leeheim die Gemüter bewegt. Seit vielen Jahren wird von der Stadt eine Sanierung der Hauptdurchgangsstraße beim Land Hessen eingefordert. Mit dieser Baumaßnahme wäre auch die Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer umgesetzt worden. Zwischenzeitlich hat sich die Gefährdungssituation durch den neu gebauten Einkaufsmarkt und den Radweg Wolfskehlen-Leeheim weiter erhöht. Auch wegen der Arztpraxis überqueren viele an dieser Stelle der breiten Fahrbahn die Hauptstraße.  

Das Land hatte über Jahre hinweg die Sanierung der L 3096-Ortsdurchfahrt jeweils „im kommenden Jahr“ angekündigt und letztendlich dann doch nicht umgesetzt. Bei Ortsterminen wurde seither erfolglos versucht, die Genehmigung wenigstens für eine aufgedübelte Querungshilfe zu erwirken. Erst eine direkte Kontaktaufnahme des Bürgermeisters mit dem zuständigen Regionalleiter von Hessen Mobil hat jetzt „die Kuh vom Eis gebracht“, wie Marcus Kretschmann in der jüngsten Sitzung des Haupt-, Finanz und Wirtschaftsausschusses erläuterte.  

„Wir freuen uns, dass nun endlich der neuralgische Punkt in der Verkehrsführung durch die kleinen Verkehrsinseln auf der Hauptstraße und auf der Straße nach Dornheim sicherer werden kann“, so Kretschmann. Die Umsetzung der Maßnahme und die entsprechenden Markierungsarbeiten sollen möglichst noch diesen Monat über die Bühne gehen, sind jedoch auch von der Witterung abhängig.  

Ob und wann das Land die marode Hauptstraße sanieren wird, steht allerdings weiter in den Sternen. Momentan ist diese Maßnahme in keinem Bauprogramm des Wiesbadener Verkehrsministeriums enthalten, so dass die Anwohner und Nutzer wohl weiter mit dem schlechten Zustand der stark befahrenen Straße werden leben müssen.

Das Archivfoto wurde uns freundlicherweise von Robert Heiler zur Verfügung gestellt.