Parkplatz im Gewerbepark Wolfskehlen

Im Vorgriff auf den 3. Bauabschnitt entsteht derzeit P+R-Anlage mit 53 Kfz-Stellplätzen

Umfangreiche Bauarbeiten zur Herstellung einer P+R-Anlage  im Gewerbegebiet Wolfskehlen mit großer Versickerungsrigole (Mitte)
Umfangreiche Bauarbeiten zur Herstellung einer P+R-Anlage im Gewerbegebiet Wolfskehlen mit großer Versickerungsrigole (Mitte)

Derzeit sind umfangreiche Bauarbeiten zur Errichtung eines Park- und Ride-Parkplatzes im Gewerbepark Wolfskehlen in vollem Gange. Die Herrichtung des Geländes geschieht im Vorgriff auf den dritten Bauabschnitt und damit dem weiteren Ausbau des Gewerbegebietes.  

Die Firma Kommunalentwicklung (KE) plant und entwickelt seit einigen Jahren für die Stadt Riedstadt den Gewerbepark Ried im Stadtteil Wolfskehlen. Das Gebiet liegt westlich der Bahnstrecke Frankfurt – Mannheim in Höhe der S-Bahn-Haltestelle Wolfskehlen. Neben der Nähe zur Bahn ist das Areal auch durch die verkehrstechnische Erschließung durch die Bundesstraßen B 26 und B 44 attraktiv. Deshalb soll bald die östliche Gebietshälfte weiter erschlossen werden. Gleichzeitig wird damit die Lücke zwischen der bestehenden Bebauung und der Bahntrasse geschlossen.

Der Parkplatz wird insgesamt 53 Kfz-Stellplätze ausweisen, davon einen Behindertenparkplatz. Außerdem sind 34 Fahrradparkstände geplant. Mit vier Ladestationen für E-Automobile und einer für E-Bikes wird bei der P+R-Anlage an zukünftige Verkehrsentwicklungen gedacht. In Beeten zwischen den Stellplatzblöcken werden später einmal 20 Bäume gepflanzt. Die Entwässerung der befestigten Flächen erfolgt über Versickerungsmulden.  

Der Parkplatz wird mit seinem direkten Zugang zur Fußgängerunterführung sowohl den Bahnnutzern, als auch den vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den unterschiedlichen Firmen des Gewerbeparks zur Verfügung stehen.  

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte August. Insgesamt hat die KE im Auftrag der Stadt eine Investitionssumme von rund 422.000 Euro beauftragt. Hinzu kommen noch etwa 70.000 Euro für Baunebenkosten wie Planung, Bauüberwachung, Bodengutachten und Vermessungsarbeiten. Das Land Hessen gewährt eine Zuwendung aus der Verkehrsinfrastrukturförderung in Höhe von 297.600 Euro.