Opfer von Erniedrigung und Isolation

Theaterleiter Christian Suhr steht am 9. November als „Woyzeck“ auf der Büchnerbühne

Christian Suhr in der Rolle als Woyzeck
Christian Suhr in der Rolle als Woyzeck

In ganz Europa wird das Drama „Woyzeck“ an vielen Theatern aufgeführt. Der in Riedstadt-Goddelau geborene Georg Büchner (1813-1837) hat 1836 ein Fragment an Texten verfasst, das bis heute an Relevanz und Aktualität nichts eingebüßt hat. Das viel gespielte Bühnenwerk war auch im Jahr 2008 die allererste Inszenierung der BüchnerBühne Riedstadt. Diese moderne Fassung von und mit Theaterleiter Christian Suhr steht für Freitag, 9. November um 19:30 Uhr wieder auf dem Spielplan des Theaters in Riedstadt (Kirchstraße 16, Riedstadt-Leeheim). Karten gibt es im Vorverkauf oder an der Abendkasse. Das Theatercafé öffnet für die Zuschauer bereits um 18:30 Uhr.  

Die Welt ist ein Rummelplatz und der einfache Soldat Franz Woyzeck darin ein von  Ängsten Getriebener. Ihre Gesetze reißen ihn hinein in einen Kampf, dem er unterliegen muss, weil er dessen Bedingungen weder verstehen noch beeinflussen kann. Doktor, Hauptmann und Tambourmajor repräsentieren archaische Gewalten, die Woyzeck unterwerfen. Menschenversuche und Gehorsam bestimmen seine Existenz. Woyzeck wird zum Objekt dieser Welt, ein Opfer von Erniedrigung und Isolation. Er verliert sich in ihr und wird wahnsinnig.  

Eintrittskarten für das etwa 50-minütige Theatersolo sind im Vorverkauf über den Online-Ticketshop der Homepage (www.buechnerbuehne.de) erhältlich. Außerdem sind Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen über Reservix zu bekommen. In der Region stehen dafür auch die beiden Buchhandlungen Bornhofen in Gernsheim (Magdalenenstraße 55) oder Faktotum in Wolfskehlen (Marie-Curie-Straße 4, Gewerbegebiet) zur Verfügung.

Das Foto wurde uns freundlicherweise von Jochen Melchior zur Verfügung gestellt.