Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

!!BITTE BEACHTEN SIE: Das Rathaus ist aktuell nur nach telefonischer oder Online-TERMIN-Vereinbarung geöffnet!!!
Alle Besucher*innen müssen zur Bedeckung von Mund und Nase eine medizinische Maske tragen.

Mut machen und da sein

Mit der Fotoaktion „#schweigenbrechen“ Hilfstelefon "Gewalt gegen Frauen" bekannter machen

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Jennifer Muth mit einem Aktionsschild
Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Jennifer Muth mit einem Aktionsschild

„Gewalt an Frauen wird leider oft nicht ernst genommen. Doch jede dritte Frau in Deutschland ist von sexueller und/oder körperlicher Gewalt betroffen. Gerade auch die Themen Stalking und sexuelle Belästigungen werden oft unter den Teppich gekehrt  - hier sind immer mehr junge Frauen betroffen.“ Das sagt die Riedstädter Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte zu der Mitmachaktion „Wir brechen das Schweigen“ zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November, an der sich auch die Büchnerstadt Riedstadt beteiligt.  

Viele Mitarbeitende haben sich mit den Aktionsschildern fotografieren lassen, um das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bekannter zu machen. Ist doch vielen Betroffenen nicht bewusst, dass sie unter der Telefonnummer 08000 116 016 an jedem Tag rund um die Uhr Hilfe bekommen können. „Schweigen brechen heißt . . . Helfen“, ist zum Beispiel auf dem Schild zu lesen, das Bürgermeister Marcus Kretschmann in die Kamera hält. „Schweigen heißt . . . Mut machen“ auf dem von Alexander Schaper aus dem Fachbereich Finanzen und „  . . . Da sein!“, auf dem von Fachbereichsleiterin Finanzen Irene Mougoui.  

Eingebettet ist die Fotoaktion in die Initiative „Stärker als Gewalt“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem Motto „Unsere Nachbarschaft ist # stärker als Gewalt“. Da sich in der Corona-Krise das tägliche Leben verstärkt zu Hause abspielt, wird es für Betroffene noch schwieriger, sich Hilfe zu suchen, betont Muth, wird es noch wichtiger, nicht wegzuschauen: „Das zu Ende gehende Jahr hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir als Nachbarn und Mitmenschen Augen und Ohren offen halten, um Frauen und auch gerade Kinder zu unterstützen.“