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Mit Rikscha mobil sein

Crowdfunding-Projekt für Klienten der Atempause

Nicole Novak sitzt vorne in der Rikscha, Bürgermeister Marcus Kretschmann hinten auf dem Fahrersitz
Nicole Novak vom Team der Atempause und Bürgermeister Marcus Kretschmann bei einer Probefahrt im letzten Winter

Der Probelauf war ein voller Erfolg: Von November letzten Jahres bis Mitte März stand der Initiative Atempause für ihre Klienten kostenlos eine E-Fahrrad-Rikscha zur Verfügung. Auf bequem gepolsterten Sitzen, mit herunterfahrbaren Fußteil und ungehinderten Panoramablick nach vorne, weil der Radfahrer hinten strampelt, ging es durch die Riedstädter Gemarkung.  

„Obwohl es Winter war, haben unsere Klienten diese Fahrten sehr genossen, es war für sie eine unglaubliche Bereicherung“, erzählt Stefanie Drozdzynski, Leiterin der Beratungsstelle für ältere Menschen Riedstadt und Stockstadt am Rhein, zu der auch die Atempause gehört. Sie kümmert sich um Menschen mit demenziellen oder andern hirnorganischen Erkrankungen und ihre Angehörigen.  Auch die Rikscha-Fahrten, die Bürgermeister Marcus Kretschmann in der Vorweihnachtszeit für alleinstehende Menschen angeboten hatte, kamen sehr gut an. Dank der Aktion des Landes Hessen „Radfahren gemeinsam neu entdecken“ war dieser Probelauf kostenlos.  

Weil die Begeisterung so groß war, hat sich nun die Beratungsstelle mit dem Stiftungsvorstand dazu entschlossen, eine Rikscha für die Atempause anzuschaffen. 6 000 Euro von den 9 000 Euro Kaufpreis möchte die Atempause durch Crowdfunding  mit der ÜWG Crowd für den Kreis Groß-Gerau zusammenbekommen. Auf https://www.gg-crowd.de/rikschafuerriedstadt gibt es nähere Informationen zu dem Projekt und kann auch direkt gespendet werden. Für jede Spende ab 10 Euro legt das ÜWG 10 Euro drauf.

Wenn bis zum 12. Juli, 20:00 Uhr, die 6 000 Euro nicht zusammengekommen sein sollten, bekommen die Spender ihr Geld wieder zurück. Ab bestimmten Spendenbeiträgen gibt es als zusätzlichen Anreiz auf Wunsch Prämien. Wie zum Beispiel den Namen des Spenders auf der Tafel der Unterstützer bei einer Spende von 10 Euro, Fahrradreflektoren bei einer Spende ab 25 Euro, oder eine Rikschafahrt mit dem Bürgermeister ab einer Spende von 250 Euro.  

Nun hoffen Stefanie Drozdzynski und das ganze Team der Atempause, dass die benötigen 6 000 Euro auch zusammenkommen. 

Das Archivfoto stammt von haza-foto