„Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“

Frauenbeauftragte veranstaltet Coaching und Word-Café am Samstag, 19. Januar – Anmeldungen ab sofort möglich

Kreatives Lernen für „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“
Kreatives Lernen für „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“

Nicht einmal jeder vierte Platz in der Stadtverordnetenversammlung Riedstadt ist von einer Frau besetzt. Das Verhältnis beträgt aktuell 37 zu10 (d.h. von 37 Stadtverordneten sind 10 weiblich), im Magistrat sogar nur 9 zu 1. Dabei sollten politische Gremien unsere Gesellschaft – und damit auch den Frauenanteil – wiederspiegeln. Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Jennifer Muth, will im Rahmen ihres Engagements jetzt die Forderung „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“ konkret unterstützen.

Ein erster Ansatz ist für sie ein Seminarangebot an alle interessierten Riedstädter Frauen – egal in welchen Parteien oder Wählergruppierungen. Am Samstag, 19. Januar 2019 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 15:30 Uhr wird im Sitzungssaal des alten Rathauses in Crumstadt (Poppenheimer Straße 1) ein Seminartag mit Susanne Marx stattfinden. Die Diplom-Psychologin kann mehrere Zusatzausbildungen unter anderem als Trainerin, Systemischer Coach und Organisationsberaterin nachweisen.  

In einem Word-Café mit aktiven Politikerinnen soll den Fragen nachgegangen werden: Wie behaupte ich mich als Frau? Gibt es unterschiedliche Muster, wenn Männer und Frauen kommunizieren? Und, wenn das so ist, was kann ich als Frau dann tun, um zum Ziel zu kommen? Welche Quellen der Macht gibt es in Gruppen und Organisationen? Welche „Spielchen“ werden gespielt? Und wie spiele ich nicht nur mit, sondern gestalte die Regeln?  

Neben Diskussionen mit Erfahrungs- und Meinungsaustausch soll in einem Coaching und mit praktischen Übungen gelernt werden, mit der „Macht zu spielen“ und sie kreativ anzuwenden.  

Interessierte, die an dem Seminartag teilnehmen möchten, wenden sich bitte an Jennifer Muth (Telefon 06158 181-119, E-Mail: frauenbeauftragte(at)riedstadt.de). Es wird ein Kostenbeitrag von 10 Euro erhoben.  

Das Foto stammt von www.pixabay.com