Lichtdurchflutete Räume

Im Scheidweg in Riedstadt-Goddelau sind sieben Sozialwohnungen entstanden

Bernd Knopp, Andrea Kliegl, Bürgermeister Marcus Kretschmann, Waltraud Knopp und Thilo Knopp (von links) bei der Besichtigung der Wohnungen.
Bernd Knopp, Andrea Kliegl, Bürgermeister Marcus Kretschmann, Waltraud Knopp und Thilo Knopp (von links) bei der Besichtigung der Wohnungen.

Helle, lichtdurchflutete Räume, attraktive Bodenbeläge und ein großzügig bemessenes Badezimmer mit Platz für eine Waschmaschine - Andrea Kliegl, Leiterin des Sozial- und Integrationsbüro der Büchnerstadt Riedstadt und Bürgermeister Marcus Kretschmann waren begeistert, als sie die Räumlichkeiten in dem neu erbauten Haus Scheidweg 2 in Riedstadt-Goddelau besichtigten. „Unsere Philosophie ist, nur etwas zu bauen, worin wir uns auch selber wohlfühlen“, sagt Bernd Knopp vom Ingenieurbüro Knopp, das gemeinsam mit Knopps Sohn Thilo Knop vom Architekturbüro „Thinking.Ing“ das Gebäude geplant und errichtet hat.  

Die Familie Knopp hat als Bauherr mit Fördermitteln der WI Bank aus dem hessenweiten Förderprogramm zur sozialen Wohnraumförderung das Haus gebaut und die Stadt die Belegungsrechte für zunächst zehn Jahre erworben. Entstanden sind sieben identische Sozialwohnungen von je 75 Quadratmetern. Drei davon – eine im Souterrain und zwei im Erdgeschoss – wurden barrierearm gestaltet. Die vier Wohnungen in den beiden oberen Stockwerken haben das nicht, sodass auf einen Aufzug verzichtet werden konnte. Die Wohnung im Souterrain kann über einen separaten Eingang auch mit Rollstuhl erreicht werden, der auch für Fahrräder und Kinderwagen genutzt werden kann. Denn im Keller befindet sich auch ein extra Abstellplatz für Kinderwagen und Räder.  

Die Wohnungen verfügen über ein Wohn/Esszimmer, in dem eine Küchenzeile eingebaut werden kann und über zwei Schlafzimmer. Die wiederum sind so groß, dass nach Förderrichtlinie der WI Bank Hessen in einem davon zwei Kinder untergebracht werden dürfen, erläutert Thilo Knopp. Die drei barrierearmen Wohnungen verfügen über eine Dusche, die oberen vier über eine Badewanne.  

 „Wir haben sehr positive Rückmeldungen von den Mietern. Sie sind vor allem überrascht, wie hell die Wohnungen sind, weil die Fenster von außen erst einmal klein wirken“, erzählt Andrea Kliegl. Alle Wohnungen sind bereits vergeben. Wie immer, wenn die Stadt Belegungsrechte hat, vermittelt das Sozial- und Integrationsbüro aus ihrer langen Liste von Wohnungssuchenden mit Wohnberechtigungsschein nach Dringlichkeit und Eignung Mieter, der Mietvertrag selber wird dann mit dem Besitzer geschlossen. „Hier werden sieben Familien einziehen, mit sechs Windelkindern und zwei Schulkindern“, berichtet Waltraud Knopp.  

 „Ich freue mich sehr, dass wir einen weiteren Schritt gemacht haben, um bezahlbaren Wohnraum in Riedstadt anbieten zu können“, war Bürgermeister Kretschmann angetan von den neuen Räumlichkeiten.