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Keller richtig lüften

Warum im Sommer Vorsicht geboten ist

Wenn im Sommer Temperaturen von über 30 Grad Celsius keine Seltenheit sind, wächst die Gefahr, dass es bei der Kellerlüftung zu Feuchteschäden kommt. Im Sommer werden Wände, Decken oder Fußböden vieler Keller feucht, weil ihre Besitzer bei warmen Außentemperaturen den Keller gut durchlüften.  

„Optimal wird der Keller im Sommer nur in kühlen Nächten oder an kühleren Tagen gelüftet. Dies ist auch an kühlen Regentagen möglich, denn Regen befeuchtet die Luft nicht, der Wasserdampf in der Luft ist hingegen unsichtbar“, so die Mitteilung der Hessischen Energiespar-Aktion, ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.  

Der Keller ist kalt, die herein gelüftete Außenluft im Sommer warm und feucht. Diese warmfeuchte Luft kühlt sich an den Kellerwänden und sonstigen Bauteilen ab und „schwitzt“. Weil kältere Luft weniger Wasserdampf enthalten kann, als warme, kommt es zu Tauwasserniederschlag an allen kalten Bauteilen. Dieses Kondenswasser bildet dann feuchte Flecke im Putz und man fragt sich wo kommen die her, wo ich doch gelüftet habe?  

Dass die Kellerlüftung im Sommer gerade die Feuchteursache ist, wissen die wenigsten. Bei alten Häusern mit Natursteinmauern oder auch kalten Steinböden gibt es dasselbe Problem. Ein Beispiel verdeutlicht den Ablauf: Eine Flasche „beschlägt“, wenn sie im Sommer aus  dem Kühlschrank genommen wird. Genau so entstehen auch feuchte Keller.  

Bei dem typischen Wasserdampfgehalt der Sommerluft genügen 12-14 °C kalte Oberflächen der Kellerbauteile und es kann bereits zu Feuchteflecken kommen. Ein Tipp: Messen Sie im Sommer die Temperatur der Kellerbauteile mit einem kleinen Laserthermometer, aus dem Bau- oder Elektronikmarkt. Damit bekommen Sie ein Gefühl für die Verhältnisse. Bei kühlen Bauteilen unter 12 °C in den Monaten Mai – September heißt es, die Kellerfenster lieber geschlossen halten.

Wenn man eine persönliche Energieberatung in Anspruch nehmen möchte, bietet die Stadt Riedstadt zusammen mit der Verbraucherzentrale Hessen eine  individuelle, kompetente, anbieterunabhängige Beratung an zu Möglichkeiten der Energieeinsparung wie z. B. Heiztechnik, Wärmeschutz, Warmwasserbereitung, der Einsatz regenerativer Energien und Fördermöglichkeiten (Kosten: 5 Euro pro ½ Stunde).

Anmeldungen nimmt die  Riedstädter Fachgruppe Umwelt entgegen: Hans-Jürgen Unger, Tel. 06158/181-320 oder energieberatung(at)riedstadt.de.