Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

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Kein Zugang zum Kiesloch Crumstadt

Nach wiederholten Vorfällen veranlasst Büchnerstadt die Sperrung der Zufahrtswege zum Baggersee

Mit solchen Pollern wird die Zufahrt zum Kiesloch Crumstadt verhindert.
Mit solchen Pollern wird die Zufahrt zum Kiesloch Crumstadt verhindert.

Große Schilder weisen unübersehbar darauf hin, dass das Betreten des Geländes am Kiesloch zwischen Crumstadt und Eschollbrücken verboten ist. Vom Baden in dem Baggersee mit aktiven Kieswerk ganz zu schweigen. Das Kies- und Waschwerk Schumann, Inhaber Reinhold Dreher, gewinnt dort zwischen dem Riedstädter Stadtteil Crumstadt und Eschollbrücken Kies und Sand.  

Dennoch hat sich das Kiesloch zu einem beliebten Treffpunkt insbesondere für junge Menschen aus Darmstadt und Umgebung entwickelt, die zum Teil mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, oder aber unerlaubt auf Feld- und Forstwegen mit dem Auto zum Kiesloch fahren und dort parken – was genauso verboten ist.  

In letzter Zeit kam es verstärkt zu Fällen von Vandalismus und wurde das Gelände zugemüllt. Nachdem sich die Situation an einem Wochenende Ende Juni zugespitzt hatte, als an einem späten Freitagnachmittag bis zu 400 illegale Badegäste am Baggersee waren und etwa 40 Autos dort standen, hat die Büchnerstadt Riedstadt nun durchgegriffen:  

In Abstimmung mit der Stadt und dem Ortslandwirt Holger Reinheimer hat der Betreiber des Kieswerks Absperrungen wie Betonpoller und Aufschüttungen errichtet, die eine Zufahrt auf das Betriebsgelände verhindern. Eine Schranke wird in Kürze ebenfalls installiert. Der Fachbereichsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Oliver Hartmann, weist darauf hin, dass bereits das Befahren der Feld- und Forstwege eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit einem Verwarnungsgeld und gegebenenfalls mit Abschleppmaßnahmen geahndet werden.  

Bürgermeister Marcus Kretschmann warnt eindringlich vor der Gefahr, in einem Baggersee mit aktivem Kieswerk Baden zu gehen und betont, dass die Stadt alles tun werde, um in der Corona-Pandemie die Bildung eines Hotspots in Riedstadt zu verhindern. Der Bereich wird in Zukunft verstärkt sowohl von der Security des Betreibers als auch der Stadt und der Polizei kontrolliert.