„Ich denke, also bin ich“

Beim Club der Denker am Sonntag (16.) geht es um Descartes und die Folgen

Portrait of René Descartes (1596-1650) von Frans Hals (Ausschnitt)
Portrait of René Descartes (1596-1650) von Frans Hals (Ausschnitt)

Am Sonntag, 16. September ab 11:00 Uhr wird im Riedstädter Theater ganz sicher nicht zum ersten Mal nachgedacht. Allerdings soll diesmal das Nachdenken im gemeinsamen Diskurs und zudem in der gemütlichen Atmosphäre des Theatercafés stattfinden. Die BüchnerBühne erweitert ihr Sonntagsangebot ab sofort um den „Club der Denker“. Zum Einstieg in die Veranstaltungsreihe geht es diesmal als Ausgangspunkt des gemeinsamen Nachdenkens um einen Satz, den sicher jeder schon einmal gehört hat: „Ich denke also bin ich“. Er stammt von dem französischen Philosophen und Mathematiker René Descartes.  

Descartes hat mit seinem revolutionären Denken die Entwicklung der europäischen Philosophie und Naturwissenschaften maßgeblich beeinflusst und gilt als einer der wichtigsten philosophischen Begründer der Neuzeit. Doch was soll man überhaupt darunter verstehen – oder vielmehr noch: warum sollten wir uns heute noch dafür interessieren? In Anbetracht der Tatsache, dass dieser eine Satz das gesamte Denken und Leben Europas bestimmt hat, wollen wir uns einmal diesen beiden Fragen stellen.  

Veranstaltungsort der offenen Diskussionsrunde ist das Theatercafé der BüchnerBühne in Riedstadt-Leeheim, Kirchstraße 16. Der Eintritt ist frei. Ab 10:00 Uhr besteht Gelegenheit, sich ein kleines Frühstück zuzubereiten. Die thematische Einführung und Moderation des Vormittags wird Theaterleiter Christian Suhr übernehmen.  

Der „Club der Denker“ soll zukünftig einmal monatlich für Diskussionsstoff sorgen. Wer interessante Themen für die kommenden Termine vorschlagen möchte, kann sich gerne an das Theaterbüro werden (Telefon 06158 188854 oder E-Mail: info(at)buechnerbuehne.de)  

Das Foto eines Gemäldes von Frans Hals ist gemeinfrei und stammt von www.wikipedia.com.