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Großes Interesse an Onlineseminar

Über 60 Teilnehmende erleben Vortrag des Bürgermeisters über Kommunalpolitik in Riedstadt

Jennifer Muth sitzt vorne an einem Tisch, während Bürgermeister Marcus Kretschmann hinten an seinem Schreibtisch das Onlineseminar hält.
Jennifer Muth betreute den Chat, während Bürgermeister Marcus Kretschmann von seinem Schreibtisch aus das Onlineseminar leitete.

Über 60 interessierte Zuschauer*innen erlebten zwei abwechslungsreiche Stunden mit Bürgermeister Marcus Kretschmann und weiteren Experten aus der Kommunalpolitik bei dem Onlineseminar „Kommunalpolitik in Riedstadt“, das der Bürgermeister in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau (KVHS) angeboten hatte.  

Die KVHS stellte für das Onlineseminar den Webraum „edudip“ zur Verfügung, wie Jan Deboy, bei der Kreisvolkshochschule zuständig für politische Bildung, bei seiner Begrüßung erklärte. Er gab auch erste Tipps bei etwaigen technischen Problemen. Während des Onlineseminars betreute Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Jennifer Muth den Chat und half erfolgreich weiter, wenn Teilnehmende zum Beispiel Schwierigkeiten hatten, etwas zu hören.  

Wie funktioniert eigentlich Kommunalpolitik? Was darf auf kommunaler Ebene von wem angestoßen und entschieden werden? Diesen Fragen ging Bürgermeister Kretschmann in seinem Vortrag nach – und zwar nicht abstrakt, sondern ganz zugeschnitten auf Riedstadt. Unterstützt wurde er von Kommunalpolitiker*innen, die in einer Vorstellungsrunde zu Anfang auch kurz erläuterten, seit wann und aus welchen Beweggründen sie sich kommunalpolitisch engagieren.  

Bärbel Fischer etwa ging in die Politik, weil sie sich über schlechte Kinderbetreuungszeiten ärgerte und selber aktiv werden wollte, statt nur zu jammern. Und Norbert Schaffner erklärte sein jahrzehntelanges Engagement prägnant mit: „Weil es meine Heimat ist.“ Neben dem Ehepaar Bärbel und Thomas Fischer (CDU), Eva Roth und Norbert Schaffner (GLR) sowie Thomas Caster (parteilos) nahmen auch Katja Kamenik, Wilfried Büdiger und Melanie Stahlecker von der SPD-Fraktion als Experten teil.  

Anschaulich erklärte Bürgermeister Kretschmann in seiner PowerPoint Präsentation unter anderem die wichtigsten Aufgaben einer Kommune, welche Formen der Bürgerbeteiligung es gibt, wie sich das Riedstädter Stadtparament zurzeit zusammensetzt und welche Ausschüsse es in der Büchnerstadt gibt. An drei Praxisbeispielen verdeutlichte er, welchen Weg kommunalpolitische Themen bis zur ihrer Umsetzung oder Ablehnung durch die Stadtverordnetenversammlung gehen: An dem fiktiven Antrag einer Fraktion, im Naturschutzgebiet Knoblochsaue eine Versammlungsstätte für Jugendliche zu schaffen, der Aufstellung eines Bebauungsplans am Beispiel  des geplanten Baugebietes „Am Kreuz“ in Erfelden und eines Prüfantrages über die Errichtung eines P & R-Platzes in Wolfskehlen.  

Bereits während des Vortrags und vor allem danach nutzten viele Teilnehmer*innen den Chat für interessierte Fragen, die vom Bürgermeister und den Experten ausführlich beantwortet wurden. So wurde unter anderem gefragt, welche Sitzungen in Riedstadt öffentlich sind, was die Haupteinnahmequellen der Stadt sind und ob eine Kommune eine bestimmte Größe haben muss, um als Mittelzentrum eingestuft zu werden.  

„Es hat mir sehr viel Spaß gemacht“, sagte Bürgermeister Kretschmann am Ende der zwei Stunden und versprach: „Es wird nicht die letzte Veranstaltung in dieser Form gewesen sein.“