Gemalte Landschaften

Kunstgalerie am Büchnerhaus zeigt Öl- und Aquarellbilder des Malers Fritz Büchner

 

Fritz Büchner: Die Burg Frankenstein
Fritz Büchner: Die Burg Frankenstein

Die Kunstgalerie am Büchnerhaus zeigt während des Goddelauer Weihnachtsmarktes am Samstag, 7. Dezember, ab 13:00 Uhr und danach für weitere zwei Wochen Ölbilder und Aquarelle des Darmstädter Malers Fritz Büchner, eines Urgroßneffen von Georg Büchner. Zu sehen ist eine Sammlung von Öl- und Aquarellbildern mit Landschaften aus dem Odenwald, der Bergstraße und dem Ried aus dem Besitz seiner Familie. Vielleicht gelingt es den Besuchern, für einige Motive den abgebildeten Ort zu erkennen, wie das vor einiger Zeit mit dem Aquarell des Eschollbrücker Kirchturms gelang, das heute im Besitz der Stadt Pfungstadt ist.  

Und es darf noch mehr gerätselt werden: Parallel dazu zeigt das Büchnerhaus ein kürzlich gefundenes Aquarell eines unbekannten Künstlers, das die Zürcher Landesbibliothek erworben und in digitalisierter Form veröffentlicht hat. Es trägt die Beschreibung: „Georg Büchner im Odenwald“ und wird auf die Entstehungszeit um 1920 geschätzt. Ist Fritz Büchner der unbekannte Maler? In der Ausstellung können die Gäste anhand der ausgestellten Originale selbst versuchen, das Rätsel zu lösen.  

Fritz Büchner wurde am 1. April 1880 in Pfungstadt geboren und war der zweite Sohn von Ernst Büchner und seiner Frau Mathilde. Sein Großvater war der Pfungstädter Chemiefabrikant Wilhelm Büchner, ein Bruder des Dichters Georg Büchner.   Die Bilder können nach dem Goddelauer Weihnachtsmarkt für weitere zwei Wochen bis zur Schließung des Museums zur Winterpause am 22. Dezember während der Öffnungszeiten des Museums (Donnerstag bis Sonntag von 14:00 bis 18:00 Uhr) besichtigt und erworben werden. Die Übergabe der verkauften Bilder ist so noch vor Weihnachten möglich.