Fotos gegen das Schweigen

Mit der Fotoaktion „#schweigenbrechen“ soll das Hilfstelefon Gewalt gegen Frauen bekannter gemacht werden

Bürgermeister Marcus Kretschmann mit dem Aktionsschild
Bürgermeister Marcus Kretschmann mit dem Aktionsschild

Der Bürgermeister macht mit, die Fachkräfte des Jugendbüros und die Leiterin der städtischen Bücherei genauso wie viele weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses – sie alle lassen sich mit der Nummer des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ fotografieren, um so die bundesweite Telefonnummer bekannter zu machen, unter der bedrohte Frauen Hilfe bekommen können.  

Die Aktion „Wir brechen das Schweigen“ zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November steht unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und möchte darauf aufmerksam machen, dass Gewalt gegen Frauen viel zu oft kleingeredet und bagatellisiert wird. Zugleich ist vielen Betroffenen nicht bewusst, dass sie unter der Telefonnummer 08000 116 016 an jedem Tag rund um die Uhr Hilfe bekommen können.  

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Büchnerstadt Riedstadt, Jennifer Muth, freut sich sehr, dass so viele Menschen in Riedstadt mitmachen und sich unter „#schweigenbrechen“ mit dem Aktionsschild fotografieren lassen. „Gewalt gegen Frauen ist viel weiter verbreitet, als viele wahrhaben wollen und bedroht Frauen gerade dort, wo sie sich besonders geborgen fühlen sollten – zuhause, in ihrem persönlichen Umfeld“, betont Muth. „Oft schämen sich betroffene Frauen und es fällt ihnen schwer, über das Erlebte zu reden. Umso wichtiger ist es, dass sie wissen, wohin sie sich wenden können, wenn sie Hilfe brauchen. Oft ist der Kontakt zum Hilfetelefon der erste Schritt aus der Gewalt.“