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Erste Spritztour mit der Rikscha

Neues Gefährt der Atempause bei Gruppentreffen vorgestellt

Gut gelaunt auf erster Spritztour: Heidi Kohl und Erna Bangert (von links) mit Melanie Stahlecker-Zach als Pilotin.

An diesem lauschigen Frühsommernachmittag trifft sich die gesellige Gruppe unternehmungslustiger Damen der Initiative Atempause ausnahmsweise nicht im Saal der Stiftung Soziale Gemeinschaft Riedstadt, sondern hinter dem Gebäude unter der großen Linde. Das hat seinen guten Grund: Gruppenleiterin Melanie Stahlecker-Zach stellt die neue Rikscha vor, die mit Hilfe eines Crowdfunding-Projektes angeschafft werden konnte (wir haben berichtet). Die Freitagsgruppe der Atempause ist eine Runde von Frauen, die gerne mit anderen sprechen, vor allem aber gerne mal aus dem Haus kommen wollen, entsprechend interessiert sind sie an dem neuen Angebot.  

Im Schatten des mächtigen Baumes machen es sich die Damen mit Erfrischungsgetränken im Stuhlkreis bequem und folgen gespannt den Erklärungen von Stahlecker-Zach. „Die Rikscha soll die Möglichkeit geben, mal wieder  Lieblingsorte zu besuchen, wo Sie früher gerne waren, oder auch mal zu einer Freundin zu fahren und Hallo zu sagen“, erzählt die Leiterin der Gruppenangebote der Atempause der Beratungsstelle für ältere Menschen Riedstadt und Stockstadt. Sie demonstriert, wie das Fußteil zum bequemen Ein- und Aussteigen heruntergefahren werden kann, dass die Rikscha auch zum Cabriolet werden kann („das Dach lassen wir heute wegen der Sonne aber drauf“) und dass das Gefährt einen Gurt wie im Flugzeug hat. „Es herrscht Anschnallpflicht“, betont sie lächelnd.  

Dann können immer zwei Frauen für eine erste Probefahrt Platz nehmen. Den Anfang machen Heidi Kohl und Erna Bangert. „Toll, das war wunderschön“, schwärmen sie nach der Rückkehr. Die Stimmung in der Gruppe ist prächtig. „Ihr kommt da heute nicht mehr runter“, frotzelt es aus der Runde, als Kohl und Bangert warten müssen, bis ihr Fußteil für den Ausstieg wieder runtergefahren ist. „Macht nichts, dann fahren wir noch eine Runde“, geben sie vergnügt zurück.  

Alle Frauen nehmen mit Freude die Gelegenheit für die ungewöhnliche Spritztour durch den Ort wahr und tauschen bei der abschließenden Kaffee-und-Kuchen-Runde in der Stiftung begeistert ihre Erfahrungen aus. Zwei Damen verabreden sich direkt für eine einstündige Rikscha-Fahrt. Denn dieses Gruppentreffen diente nur einem ersten Kennenlernen des Gefährts, normalerweise finden die Rikscha-Fahrten nicht in den Gruppen der Atempause statt.  

Doch nicht nur Gäste der Atempause, sondern auch andere Interessierte können die Rikscha nutzen, die Pedaltretenden müssen lediglich eine Einweisung als Pilot*in durch die Kapitäninnen der Beratungsstelle erhalten. Weitere Informationen zu dem Angebot sowie zu den Gruppenangeboten der Atempause gibt es montags und dienstags von 9:00 bis 18:00 Uhr sowie mittwochs bis freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr unter der Nummer 06158 822 573 10.