Enormer Anstieg der Briefwähler

Anträge auf Briefwahl per Post müssen frankiert sein

Die Zahl der Briefwähler nimmt von Wahl zu Wahl zu. Darauf weist das Wahlamt der Stadt hin. Besonders auffallend ist dies jetzt aktuell bei der Europawahl, die am kommenden Sonntag (26. Mai) auch in Riedstadt stattfinden wird. Bislang haben von insgesamt 16.845 Wahlberechtigten bereits 2.644 Personen Briefwahlunterlagen beantragt (Stand: 17. Mai). Das ist mit 15,7 nicht nur wesentlich höher als bei der Europawahl vor fünf Jahren (= 9,0 %), sondern ein Spitzenwert im Kreis Groß-Gerau. Es bleibt jedoch ungewiss, ob der große Anteil an Briefwähler auf eine hohe Wahlbeteiligung schließen lässt. Die lag in Riedstadt am 25. Mai 2014 immerhin bei 42,8 %.  

In diesem Zusammenhang weist das Wahlamt darauf hin, dass die Anforderung von Wahlunterlagen über den herkömmlichen Postweg erforderlich macht, den Brief zu frankieren. Lediglich die Rücksendung der ausgefüllten Stimmzettel durch den Wähler an die Stadt (im roten Umschlag) ist portofrei – die Anforderung über die Deutsche Post funktioniert nur mit Briefmarke.  

Allerdings gibt es hinreichend Alternativen zur gelben Post: Zum einen kann man die Briefwahlunterlagen noch bis einschließlich Mittwoch, 22. Mai per Internet über die städtische Homepage (www.riedstadt.de) anfordern. (Europawahl am 26. Mai)

Zum anderen stehen für die Riedstädter generell für den Postverkehr mit der Stadtverwaltung besondere Briefkästen in den Stadtteilen kostenlos zu Verfügung. Diese Briefkästen befinden sich in Leeheim, Wolfskehlen und Crumstadt an den ehemaligen Rathäusern, in Erfelden am Zaun der Stiftung Soziale Gemeinschaft (Wilhelm-Leuschner-Straße 21). Alle sind mit dem Stadtwappen beklebt. Wahlberechtigte können ihren Antrag zudem auch per E-Mail (wahlen(at)riedstadt.de) einreichen.  

Alle Briefwähler sollten darauf achten, ihre Unterlagen spätestens bis Mittwoch anzufordern, damit noch gewährleistet werden kann, dass die Stimmzettel rechtzeitig zugestellt und wieder zurückgegeben werden können. Ab Donnerstag ist nur noch eine persönliche Abholung bzw. Stimmabgabe direkt beim Wahlamt im Rathaus sinnvoll.  

Die Stadt bittet alle Briefwählerinnen und Briefwähler dafür Sorge zu tragen, dass ihre Stimmzettel auch tatsächlich bis Sonntag, 18:00 Uhr bei den Briefwahlvorständen ankommen, damit sie auch ausgewertet werden können. Die Briefkästen in den einzelnen Stadtteilen werden am Wahlsonntag letztmals gegen 14:00 Uhr geleert.  

Bei Fragen zur örtlichen Abwicklung der Europawahl steht das Wahlamt (Petra Fischer, Tel. 06158 181 510 oder Uwe Kroll, Tel. 06158 181 545) gerne zur Verfügung.  

Das Foto stammt von M. Großmann / pixelio.de