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Doktor Brumm gut versteckt

Aber pfiffige Vorlesestundenkinder wussten dennoch, wo Plüschtier zu Besuch war

Plüschbär sitzt auf einer Mauer, im Hintergrund ist ein Kirchturm zu sehen.
Wer weiß, wo dieses Foto mit Doktor Brumm entstanden ist?
Haus mit Aufschrift "Heimatmuseum", daneben ein Tor.
Im Hof des Heimatmuseums Leeheim war der plüschige Vorlesestundenhelfer auf der zweiten Station seiner Sommertour.

Da mussten die Vorlesestundenkinder und Büchereileiterin Anja Stark ganz schön grübeln: Der abenteuerlustige Plüschbär „Doktor Brumm“ hatte sich dieses Mal sehr gut versteckt – das zweite Foto von seiner Entdeckungstour durch die Büchnerstadt Riedstadt während der Sommerferien war gar nicht einfach zuzuordnen. Dafür kamen die Hinweise für die Büchereileiterin nicht nur aus Riedstadt, sondern sogar aus Gernsheim.  

Auf dem Foto zu sehen war nur, dass der kuschelige Vorlesehelfer auf einem steinernen Rund unter einem Baum saß. Kein Wunder also, dass es auch Vermutungen über den Aufenthaltsort des Bären gab, die in die Irre führten. Felix zum Beispiel vermutete ihn am Büchnerhaus im Riedstädter Stadtteil Goddelau. Doch als Anja Stark nachschaute war schnell klar, dass das Plüschtier mit dem gestreiften Schal dort nicht gewesen sein konnte.  

Doch dann kam ein Hinweis, dem die Büchereileiterin auch eiligst nachkam. Der siebenjährige Valentin aus Leeheim schrieb ihr mit Unterstützung seiner Mutter: „Kommen Sie schnell nach Leeheim! Denn er sitzt dort im schönen Hof des Heimatmuseums des Heimat- und Geschichtsvereins Leeheim in der Backhausstraße 8. Ich war auch schon ganz oft dort...ich liebe es...es gibt dort allerhand von früher zu entdecken und zum Anfassen...und erzählt viele Leeheimer Geschichten! Außerdem hole ich dort jedes Jahr am Heiligabend das Heubündelchen für den Esel des Christkinds ab. Eine ganz tolle Tradition für die ganze Familie. Mit der Grundschule war ich auch schon dort zum Keltern von Äpfeln. Lecker war der frisch gepresste Apfelsaft...so süß! Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie Dr. Brumm nicht wieder verpassen!“  

Doch alles Daumen drücken half nicht – als Stark im Hof des Heimatmuseums ankam wusste sie zwar sofort, dass sie hier richtig war. Doch von Doktor Brumm war kein einziges Plüschhaar mehr zu entdecken. Aber sie war nicht lange geknickt, kam doch schnell ein neues Lebenszeichen in Form eines weiteren Fotos ihres entdeckungsfreudigen Vorlesestundenhelfers.  

Und wieder braucht die Büchereileiterin die Unterstützung ihrer Vorlesestundenkinder und aller, die es noch werden wollen: Doktor Brumm sitzt offenbar auf einer Mauer oder ähnlichem vor einem Kirchturm. Aber welchem bloß? Schließlich gibt es in Riedstadt einige Kirchen.  

Wer der Büchereileiterin helfen will, kann seinen Hinweis per E-Mail an buecherei(at)riedstadt.de  schicken. Das Foto ist ebenso wie ein Video über das bisherige Geschehen auf der Homepage der Bücherei unter www.buecherei.riedstadt.de zu finden. So erfahren die Kinder auch von Doktor Brumms Verschwinden und seinem Brief an die Vorlesestundenkinder mit der Ankündigung, Fotos von seiner Tour durch Riedstadt zu schicken.